FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 55,14 € | 1.047,61 € |
| 3 | 110,28 € | 992,47 € |
Das Schrägkugellager 3322 -M-C3 nimmt kombinierte Radial- sowie Axiallasten auf und misst 110 mm innen, 240 mm außen sowie 92,1 mm in der Breite.
Das Schrägkugellager 3322 -M-C3 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Durch seinen zweireihigen Aufbau nimmt das Lager axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die offene Konstruktion ohne Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme mit Öl oder Fett. Bei einem Innendurchmesser von 110 mm und einem Außendurchmesser von 240 mm eignet sich diese Ausführung für schwere Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Das zweireihige Schrägkugellager 3322 -M-C3 eignet sich für Lagerstellen, an denen hohe radiale Kräfte mit beidseitigen Axialkräften zusammentreffen. Die zweireihige Bauart stützt Kippmomente ab und benötigt axial weniger Bauraum als zwei separate Einzellager in O-Anordnung.
Typische Einsatzbereiche umfassen Getriebewellen und Antriebskonstruktionen des Maschinenbaus, in denen kombinierte Belastungen auftreten. Da das Lager für Temperaturen von -20 bis +200 Grad ausgelegt ist, arbeitet es auch unter erhöhter Betriebswärme stabil.
Der massive Messingkäfig verleiht dem Lager eine hohe mechanische Stabilität bei Vibrationen und Beschleunigungen. Gleichzeitig sorgt die vergrößerte C3-Radiallagerluft für den notwendigen Ausgleich, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungssitze das innere Spiel verringern.
Beachten Sie bei der Konstruktion die offene Ausführung. Das Lager erfordert eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz sowie eine kontinuierliche Versorgung mit Schmierstoff. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1.
Zwei Kugelreihen ermöglichen die Aufnahme radialer und beidseitig axialer Belastungen. Die Konstruktion besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und verfügt über einen Messingkäfig sowie vergrößerte C3-Lagerluft. Mit den Abmessungen 110 x 240 x 92,1 mm deckt das Bauteil schwere Lagerungsaufgaben im Maschinenbau ab.
Die Bohrung misst 110 mm, der Außendurchmesser 240 mm und die Breite 92,1 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Nut oder Flansch gefertigt. Dank dieser Dimensionen stützt das Wälzlager schwere Wellen bei kombinierten Kräften zuverlässig ab.
Der Kennbuchstabe M verweist auf einen geführten Massivkäfig aus Messing, der unempfindlich gegenüber Schwingungen ist. Die Bezeichnung C3 gibt eine über die Normalluft hinausgehende Radiallagerluft an. Diese Auslegung beugt einem Verspannen des Lagers bei thermischer Erwärmung oder festen Passungssitzen vor.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -20 und +200 Grad. Der Werkstoff 100Cr6 und der Messingkäfig behalten in dieser Spanne ihre Festigkeit. Bei höheren Betriebstemperaturen ist darauf zu achten, dass auch der eingesetzte externe Schmierstoff für diese thermischen Bedingungen freigegeben ist.
Ohne integrierte Dicht- oder Deckscheiben ermöglicht die Bauform eine gezielte Schmierung über den Gehäusekreislauf mit Schmierfett oder Schmieröl. Gleichzeitig muss konstruktiv für eine externe Gehäuseabdichtung gesorgt werden, um das Eindringen von Schmutzpartikeln oder Feuchtigkeit zu verhindern.
Die Fertigung entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN, was der Einstufung ABEC 1 gleichkommt. Diese Toleranzklasse erfüllt die regulären Genauigkeitsanforderungen des allgemeinen Maschinenbaus und ermöglicht die normgerechte Auslegung der zugehörigen Wellen- und Gehäusesitze.
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