FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Schrägkugellager 7215 -B-XL-JP-UA von FAG bietet mit 75x130x25 mm und 40-Grad-Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7215 -B-XL-JP-UA ist ein einreihiges Radial-Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 75 mm, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen nimmt diese Konstruktion Radiallasten sowie einseitig gerichtete Axiallasten auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Als offenes Lager ausgeführt, besitzt es weder Flansch noch Nut am Außenring und lässt sich direkt in bestehende Schmierkonzepte einbinden.
Dieses Wälzlager eignet sich vor allem für Industrieanwendungen, bei denen einseitige Axialkräfte gemeinsam mit Radialbelastungen auftreten. Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsanordnungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften sowie präzise geführte Wellensysteme. Da es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmen Schmierstoff und externe Gehäusedichtungen den Schutz vor Verunreinigungen. Instandhalter nutzen die standardisierten Abmessungen für den direkten Komponentenaustausch, während Konstrukteure die definierte Kraftübertragung schätzen.
Mit einem Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager höhere axiale Lastanteile auf als Varianten mit flacherem Kontaktwinkel. Das Nachsetzzeichen UA kennzeichnet die universelle Ausführung für die paarweise Montage: In O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine geringe Axialluft auf. Zusammen mit der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft erleichtert dies die genaue Abstimmung bei der Wellenlagerung. Stimmen Sie vor dem Einbau stets Schmierungsart und Betriebsspiel auf die Umgebungsbedingungen ab.
Das Schrägkugellager besitzt eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 25 mm. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Gehäusebohrungen nach üblichen Industriestandards. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Nut noch Flansch.
Der Druckwinkel definiert die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring über die Wälzkörper. Ein Winkel von 40 Grad ist für die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung ausgelegt. Gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel stützt diese Ausführung stärkere axiale Lastanteile bei gleichzeitig auftretender Radiallast ab.
Das Kennzeichen UA steht für ein universell anstellbares Einzellager, das für den paarweisen Einbau vorgesehen ist. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Konfiguration ergibt sich eine herstellerseitig abgestimmte, geringe Axialluft. Dies vereinfacht den Einbau zweier Lager nebeneinander, da Passscheiben zur Spieleinstellung entfallen.
Der Stahlblechkäfig mit dem Nachsetzzeichen JP führt die Kugeln gleichmäßig im Laufraum und verhindert deren gegenseitigen Kontakt. Stahlblech bietet ein geringes Eigengewicht, Formstabilität und thermische Belastbarkeit im definierten Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad. Der Käfig eignet sich für Öl- und Fettschmierungen.
Offene Wälzlager verzichten auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben, was die innere Reibung minimiert. Diese Bauart erlaubt eine direkte Versorgung über externe Schmiersysteme mit Öl oder Fett. Sie setzt jedoch eine funktionierende Gehäuseabdichtung voraus, um die Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub und Feuchtigkeit zu schützen.
Der zulässige Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Maßstabilität. Achten Sie bei der Inbetriebnahme darauf, dass der gewählte Schmierstoff die jeweilige Betriebstemperatur der Lagerstelle abdeckt.
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