SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 16,21 € | 145,84 € |
Das Schrägkugellager 7217 BEP von SKF nimmt mit 40 Grad Druckwinkel hohe einseitige Axial- und Radialkräfte bei den Maßen 85x150x28 mm auf.
Das Schrägkugellager 7217 BEP ist ein einreihiges Radial-Wälzlager für kombinierte Belastungen. Durch die schräg gegenüberliegenden Laufbahnen im Innen- und Außenring nimmt die Konstruktion gleichzeitig Radialkräfte und axiale Führungskräfte in einer Richtung auf. SKF fertigt dieses offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit normaler Radiallagerluft. Das Bauteil verfügt über einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm.
Dieses Wälzlager eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen axiale Führungskräfte gemeinsam mit Radiallasten wirken. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung führen, werden sie häufig paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein zweites Lager montiert. Die offene Ausführung erlaubt eine flexible Schmierung über das umgebende Gehäuse mittels Öl oder Schmierfett.
Das Nachsetzzeichen BEP bezeichnet die Ausführung mit einem Druckwinkel von 40 Grad sowie einem Polyamidkäfig. Dieser Druckwinkel unterstützt die Aufnahme hoher axialer Kräfte. Der Käfig aus Polyamid weist ein geringes Eigengewicht auf und sorgt für einen geräuscharmen Lauf der Wälzkörper. Die Konstruktion ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad sowie für die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 spezifiziert.
Das Wälzlager besitzt eine Bohrung von 85 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Breite von 28 mm. Der Außenring ist glatt ohne Flansch oder Nut gefertigt, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln auf den Laufbahnen relativ zur Radialebene. Bei einem Winkel von 40 Grad ist das Lager dafür ausgelegt, vorrangig hohe axiale Lasten in einer Richtung gemeinsam mit Radialkräften aufzunehmen.
Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper mit geringer Reibung und zeichnet sich durch ein niedriges Eigengewicht aus. Diese Eigenschaften begünstigen eine ruhige Laufeigenschaft und verringern die Trägheitskräfte der Wälzkörper. Zudem federt der Werkstoff mechanische Stöße im Betrieb elastisch ab.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Bestimmend für die obere Grenze sind der Polyamidkäfig sowie die thermische Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6. Eingesetzte Schmierstoffe müssen innerhalb dieses Temperaturbereichs ihre Schmierfähigkeit behalten.
Da dieses Lager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über die Gehäusekonstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl. Externe Gehäusedichtungen sind erforderlich, um das Eindringen von Schmutzpartikeln sowie das Austreten des Schmiermediums zu verhindern.
Das Bauteil ist in der normalen Toleranzklasse P0/PN gefertigt, die der Spezifikation ABEC 1 entspricht, und weist normale Radiallagerluft auf. Die tatsächliche Betriebsspiel-Einstellung erfolgt bei einreihigen Schrägkugellagern erst bei der Montage über das Anstellen gegen ein Gegenlager.
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