FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,54 € | 162,42 € |
| 20 | 17,10 € | 153,86 € |
Das Schrägkugellager 7313 -B-XL-JP von FAG ist ein offenes, einreihiges Wälzlager mit den Hauptabmessungen 65x140x33 mm für kombinierte Belastungen.
Das Schrägkugellager 7313 -B-XL-JP nimmt gleichzeitig radiale Belastungen sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die schräg im Innen- und Außenring angeordneten Laufbahnen überträgt das Lager die Betriebskräfte gezielt über die Kugeln. FAG fertigt dieses Modell aus dem Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit normaler Radiallagerluft. Die offene Bauform ohne Flansch oder Nut am Außenring erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl über das umgebende System und ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Dieses einreihige Lager kommt vor allem in Konstruktionen zum Einsatz, bei denen hohe einseitige Axialkräfte gemeinsam mit Radiallasten abgestützt werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind starre Wellenlagerungen mit axialer Führungsfunktion. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau im Maschinenbau meist paarweise im Verbund mit einem zweiten, gegenseitig angestellten Lager.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bewirkt eine hohe axiale Belastbarkeit bei kombinierter Kraftübertragung über die Wälzkörper. Zur präzisen Führung der Kugeln dient ein Stahlblechkäfig, welcher das gegenseitige Berühren der Wälzkörper verhindert. Die Ausführung nach der Toleranzklasse P0/PN (entsprechend ABEC 1) entspricht den standardisierten Normtoleranzen für die Montage auf 65-mm-Wellen und in 140-mm-Gehäusen.
Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 33 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Die Maß- und Lauftoleranzen richten sich nach der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bestimmt die Richtung der Kraftübertragung durch die Wälzkörper. Dieser verhältnismäßig steile Winkel ermöglicht die gezielte Aufnahme hoher einseitiger Axialkräfte bei gleichzeitig anliegender radialer Beanspruchung der Welle.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Die Ausführung als Blechkäfig ist für den Einsatz im standardmäßigen Drehzahl- und Temperaturbereich ausgelegt.
Die zulässige Einsatztemperatur reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre mechanischen Eigenschaften bei sachgerechter Schmierung.
Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Lager eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion. Die Schmierung erfolgt über das im System vorhandene Schmieröl oder eine bedarfsgerechte Fettfüllung bei der Montage.
Nein, ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich aus einer Richtung auf. Für wechselnde Axiallasten montieren Konstrukteure zwei Lager paarweise gegeneinander in O- oder X-Anordnung.
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