FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,88 € | 133,82 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7216 -B-XL-JP von FAG nimmt mit 40 Grad Druckwinkel hohe Radial- und einseitige Axialkräfte bei 80 mm Wellendurchmesser auf.
Das Schrägkugellager 7216 -B-XL-JP von FAG ist ein offenes, einreihiges Wälzlager aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Durch die spezifische Schulterausbildung und den Druckwinkel von 40 Grad überträgt das Lager Radialkräfte sowie definierte Axialkräfte in einer Richtung. Mit den Hauptabmessungen von 80 mm Bohrung, 140 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite entspricht die Konstruktion der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses einreihige Schrägkugellager kommt vorrangig in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig auftretende Radial- und einseitige Axialbelastungen aufgenommen werden. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung abstützt, erfolgt der Einbau in der Praxis häufig angestellt gegen ein zweites Lager oder in Kombination mit weiteren Wälzlagern.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit in einer Lastrichtung. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, stimmen Sie die Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäusesystem ab. Das Lager arbeitet im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Für anspruchsvolle Montagekonzepte bietet die Standardausführung mit normaler Radiallagerluft eine maßhaltige Basis für präzise Wellenführungen.
Das Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Breite von 26 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese standardisierten Anschlussmaße ermöglichen den Einbau in genormte Gehäuse- und Wellensitze der entsprechenden Baugröße.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang derer die Kontaktkräfte zwischen Kugel und Laufbahn übertragen werden. Bei einem Winkel von 40 Grad ist die Kraftübertragung stark in axialer Richtung ausgerichtet. Dadurch stützt das Lager Axialkräfte in einer Richtung wirkungsvoll ab, während gleichzeitig radiale Führungskräfte übertragen werden.
Da die Bauform ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben gefertigt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an Wälzkörper und Laufbahnen. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse wahlweise mit Fett oder Öl. Eine externe Gehäuseabdichtung verhindert dabei das Eindringen von Schmutz und den unkontrollierten Austritt des Schmiermediums.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre mechanische Stabilität. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist auf einen Schmierstoff zu achten, der diese Betriebstemperaturen kontinuierlich abdeckt.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf Abstand und verhindert den direkten Kontakt benachbarter Kugeln. Das verringert die Reibung und die Wärmeentwicklung im Wälzkontakt. Die leichte Blechkonstruktion weist ein geringes Trägheitsmoment auf und eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen über den gesamten zulässigen Temperaturbereich.
Die Fertigung erfolgt nach der normalen Toleranzklasse P0/PN, die international der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse definiert genaue Grenzmaße für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe. Sie genügt den Anforderungen gängiger Industrieanwendungen im Maschinen- und Getriebebau.
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