FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,18 € | 459,71 € |
| 5 | 48,39 € | 435,50 € |
Das Schrägkugellager 3316 -C3 von FAG Wälzlager bietet mit 80x170x68,3 mm Maßen und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit für kombinierte Lasten.
Das zweireihige Schrägkugellager 3316 -C3 nimmt Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung entspricht im Funktionsprinzip einem gepaarten Lagersatz in O-Anordnung, baut jedoch axial kompakter. FAG fertigt dieses Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad behält die Konstruktion ihre geforderte Formstabilität. Es handelt sich um ein ungedichtetes Lager mit zylindrischer Bohrung für definierte Wellensitze.
Dieses zweireihige Wälzlager kommt bevorzugt an Lagerstellen zum Einsatz, an denen gleichzeitig hohe radiale Kräfte und wechselnde axiale Schubkräfte auftreten. Durch den integrierten Aufbau stützt die Baueinheit Kippmomente wirksam ab. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau mit kombinierten Lastrichtungen. Die Bauform ersetzt platzsparend zwei einreihige Schrägkugellager und nimmt beidseitige Axialkräfte ohne zusätzliche Distanzringe auf.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Eine stärkere Erwärmung der Welle führt zur Wärmeausdehnung, die durch das C3-Lagerspiel ausgeglichen wird, ohne dass das Lager verspannt. Auch feste Passungen auf der 80-mm-Welle verringern das Betriebsspiel, sodass C3 einen klemmfreien Lauf unterstützt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm sowie eine Breite von 68,3 mm auf. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch.
Das Kürzel C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft ab Werk. Das radiale Spiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen fällt größer aus als bei der Normalausführung. Diese Eigenschaft kompensiert thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen oder Verengungen durch feste Passungssitze.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen gleichzeitig Radiallasten und beidseitig wirkende Axiallasten auf. Durch die schräg gestellten Laufbahnen werden eingeleitete Kräfte schräg zur Wellenachse übertragen. Die beiden Kugelreihen stützen zusätzlich auftretende Kippmomente mechanisch ab.
Da das Lager werksseitig ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfordert die Lagerstelle ein externes Schmierkonzept. Sie können das Bauteil je nach Konstruktionsvorgabe über ein Gehäuse mit Schmierfett befüllen oder in einen geschlossenen Ölkreislauf einbinden, der zugleich Wärme abführt.
Die Materialkombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig ist für Einsatztemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten Ringe und Wälzkörper ihre Festigkeit. Das verwendete Schmiermittel muss auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein.
Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelkränze im Inneren des Lagers. Stahlblech zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit, geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber gängigen Schmierstoffen aus. Er eignet sich für den gesamten angegebenen Temperaturbereich.
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