SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 137,42 € | 1.236,76 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3320 A/C3 von SKF nimmt kombinierte Radial- und Axiallasten bei 100 mm Bohrung und 215 mm Außendurchmesser auf.
Mit dem Schrägkugellager 3320 A/C3 erhalten Sie ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die zweireihige Ausführung entspricht funktionell zwei gegeneinander angestellten Schrägkugellagern, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig in den Laufbahnen. Bei Abmessungen von 100 mm Innen- und 215 mm Außendurchmesser sowie einer Breite von 82,6 mm ist das Lager für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo gleichzeitig hohe Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte auftreten. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt die Innenkonstruktion schräg verlaufende Kraftkomponenten wirkungsvoll zwischen den Laufbahnen. Typische Einsatzfelder finden sich in kompakten Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungsrichtungen. Die offene Bauart ermöglicht eine direkte Versorgung mit Öl oder Schmierfett aus dem umgebenden Gehäusesystem.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser vergrößerte interne Spielraum wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die Einstufung in Toleranzklasse P6 (vergleichbar mit ABEC 3) steht für eine gegenüber der Normaltoleranz feinere Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Das begünstigt einen ruhigen Lauf bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
Die Bohrung beträgt 100 mm, der Außendurchmesser misst 215 mm und die Gesamtbreite liegt bei 82,6 mm. Der Außenring besitzt weder Nut noch Flansch, wodurch sich das zweireihige Lager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einfügen lässt.
Das Kürzel C3 weist auf eine gegenüber dem Standardbereich leicht vergrößerte Radiallagerluft hin. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Kugeln und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Wellenpassungen das Lagerspiel im Einbauzustand verringern.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Sie eignen sich für Einbaustellen, bei denen externe Gehäusedichtungen die Abdichtung übernehmen. Diese Konstruktion erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung über ein vorhandenes Ölbad oder Zentralschmiersysteme.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Bereichs behalten die Ringe aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Die Toleranzklasse P6 definiert engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maßhaltigkeit und Rundlauf im Vergleich zur Standard-Toleranz. Dies reduziert Laufabweichungen der Welle, minimiert Vibrationen und unterstützt eine präzise Führung der rotierenden Bauteile.
Der Druckwinkel von 30 Grad beschreibt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Er erlaubt dem zweireihigen Lager, beachtliche Axialkräfte in beiden Richtungen aufzunehmen und gleichzeitig radial abzustützen.
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