FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,50 € | 47,52 € |
| 35 | 5,00 € | 45,02 € |
Das Schrägkugellager 7307 -B-XL-JP von FAG kombiniert eine 35-mm-Bohrung mit einem 40-Grad-Druckwinkel zur Aufnahme kombinierter Radial- und Axiallasten in einer Richtung.
Das Schrägkugellager 7307 -B-XL-JP gehört zu den einreihigen Radial-Kugellagern mit schräg angeordneten Laufbahnen. Durch diese Geometrie leitet das Lager Kräfte schräg zur Radialebene weiter. Die Ausführung stammt von FAG und besitzt einen Innenring mit 35 mm Bohrung, einen Außendurchmesser von 80 mm sowie eine Breite von 21 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich das offene Lager für Anwendungen im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.
Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart nehmen gleichzeitig radiale Kräfte sowie hohe axiale Kräfte in einer Richtung auf. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung abstützt, erfolgt der Einbau üblicherweise gepaart mit einem zweiten Lager als Gegenführung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft und hält sie im Laufbetrieb gleichmäßig auf Abstand.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad (Kennzeichnung B) bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Der 40-Grad-Winkel ist speziell für eine hohe axiale Belastbarkeit ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, ist eine geeignete externe Abdichtung im umgebenden Gehäuse vorzusehen. Als Schmiermittel kommen abhängig von der Einsatztemperatur Öle oder Fette infrage.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 80 mm und eine Breite von 21 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Umfangsnut ausgeführt. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 7307.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugel auf den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Bei 40 Grad ist die Geometrie gezielt auf die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung ausgelegt. Dies verleiht der Lagerstelle eine hohe axiale Steifigkeit.
Es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe gelangen direkt über den Gehäuseraum an die Wälzkörper. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu verhindern, wird die Lagerstelle über das umgebende Gehäuse oder externe Dichtelemente wie Wellendichtringe geschützt.
Dank der Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und dem Stahlblechkäfig ist das Lager für Temperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Bei der Wahl des Schmierstoffs ist darauf zu achten, dass dieser für die im Betrieb auftretende Temperatur freigegeben ist.
Das Bauteil ist in der Standard-Toleranzklasse P0 (äquivalent zu PN bzw. ABEC 1) gefertigt und weist eine normale Radiallagerluft auf. Diese Ausführung ist für standardisierte Passungen auf Wellen und in Gehäusebohrungen vorgesehen.
Einreihige Schrägkugellager können axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung abstützen. Um eine Welle beidseitig axial zu führen, wird ein zweites Lager spiegelbildlich gegenübergestellt (in X- oder O-Anordnung). Das Einstellen des axialen Lagerspiels erfolgt dabei direkt während der Montage der Lagerstelle.
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