SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 14,17 € | 127,57 € |
Das Schrägkugellager 7308 BEGBM von SKF nimmt mit 40 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7308 BEGBM ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit den Abmessungen 40 x 90 x 23 mm. Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Lager einseitig axiale Kräfte sowie Radiallasten auf. Der Hersteller SKF fertigt diese Ausführung mit einem Messingkäfig und normaler Radiallagerluft. Das offene Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt und eignet sich für Lagerungsanordnungen mit kombinierten Beanspruchungen.
Das Schrägkugellager 7308 BEGBM eignet sich für Lagerstellen, an denen Radialkräfte gleichzeitig mit axialen Kräften in einer Richtung wirken. Die Konstruktion kommt dort zum Einsatz, wo Wellen geführt werden und einseitige axiale Führungskräfte auftreten. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit kombinierten Lastprofilen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, wird der Schmierstoff direkt bauseitig über Fett oder Öl zugeführt.
Der 40-Grad-Druckwinkel dient der Aufnahme einseitiger Axialkräfte in Kombination mit radialer Belastung. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von bis zu +150 Grad. Bei der Konstruktion wird das einreihige Lager üblicherweise gegen ein zweites Lager angestellt, um die Welle in Gegenrichtung axial zu führen. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Abdichtung die Baugruppe vor Verunreinigungen.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut gefertigt. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 zur passgenauen Montage auf Wellen und in Gehäusen.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung der Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring über die Kugeln. Bei einem Winkel von 40 Grad nimmt das einreihige Lager axiale Belastungen in einer Wirkrichtung zusammen mit radialen Kräften auf. Dies ermöglicht den Einsatz in Lagerungen mit kombinierten Belastungsfällen.
Ein Käfig aus Messing führt die Wälzkörper im Betrieb und hält mechanischen Belastungen stand. Das Material behält seine Eigenschaften im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad bei und unterstützt eine definierte Führung der Kugeln entlang der Laufbahnen.
Bei einem offenen Lager gelangt der Schmierstoff ohne interne Dichtscheiben direkt an Laufbahnen und Wälzkörper. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse wahlweise mit Fett oder Öl. Eine externe Dichtung an der Baugruppe dient dazu, das Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit zu verhindern.
Unter normaler Radiallagerluft versteht man das werkseitig festgelegte radiale Lagerspiel vor dem Einbau. Dieser Richtwert ist für standardmäßige Passungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Beim Einbau verringert sich das Spiel durch das Aufpressen der Ringe passungsabhängig.
Ein einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. In der Praxis wird es daher meist mit einem zweiten Schrägkugellager kombiniert. Durch eine paarweise Montage in O-, X- oder Tandem-Anordnung lässt sich die axiale Führung der Welle gezielt einrichten.
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