SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 30 | 6,22 € | 55,98 € |
Das Schrägkugellager 7209 BECBJ von SKF nimmt mit seinen Abmessungen von 45x85x19 mm hohe Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7209 BECBJ von SKF ist für kombinierte Belastungen in anspruchsvollen Industrieanwendungen konstruiert. Durch die asymmetrische Laufbahngeometrie überträgt das Bauteil axiale Kräfte gezielt in einer Richtung, während es gleichzeitig radiale Lasten führt. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses offene Wälzlager durch Formstabilität und eine Eignung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in den Laufbahnen.
Konstruktionen mit kombinierten Belastungen nutzen dieses Lager zur Aufnahme hoher einseitiger Axialkräfte sowie gleichzeitig wirkender Radialkräfte. Aufgrund des 40-Grad-Druckwinkels stützt die Konstruktion vor allem Axialkräfte ab, die in definierter Richtung wirken müssen. Für wechselnde Axiallasten montieren Fachkräfte das Bauteil typischerweise als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung. In dieser Paarung weist die Lagereinheit eine definierte, geringe Axialluft auf, was eine präzise Wellenführung ermöglicht.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad bestimmt die Kraftübertragung schräg zur Radialebene und ermöglicht eine hohe axiale Kraftaufnahme in Druckrichtung. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierung über den umgebenden Schmierstoffkreislauf der Maschine. Dies verlangt ein sauberes Umfeld oder externe Gehäusedichtungen. Der integrierte Stahlblechkäfig hält mechanischen Beanspruchungen stand und harmoniert mit der normalen Radiallagerluft sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 85 mm sowie einer Breite von 19 mm entspricht das Lager standardisierten Abmessungen. Der Außenring ist ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese normierten Abmessungen erlauben den Einbau auf zylindrischen Wellensitzen und in entsprechenden Lagergehäusen im Maschinenbau.
Ein Druckwinkel von 40 Grad leitet die auftretenden Kräfte schräg zur Radialebene durch das Lager. Gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel nimmt diese Ausführung hohe Axialkräfte in einer definierten Richtung auf. Das Bauteil eignet sich dadurch für Lagerungen, bei denen deutliche Führungskräfte in Längsrichtung der Welle wirken.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Dadurch kann das Schmiermittel, etwa Getriebeöl oder Fett, ungehindert zwischen Innen- und Außenring zirkulieren. Diese Bauform minimiert Reibungsverluste und führt Betriebswärme effektiv ab. Externe Gehäusedichtungen schützen die Lagerstelle vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutzpartikeln.
Werden zwei Lager dieses Typs satzweise in O- oder X-Anordnung montiert, ergibt sich konstruktionsbedingt eine geringe Axialluft. Dies erleichtert die Montage, da keine aufwendigen Passscheiben zur Spieleinstellung erforderlich sind. Die Anordnung ermöglicht die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen und erhöht die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Dauerbetrieb zwischen -20 und +150 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Laufbahnen, der Stahlblechkäfig und die Wälzkörper ihre Maßstabilität. Wichtig ist die Abstimmung des Schmierstoffs auf die jeweiligen Betriebstemperaturen, um Schmierfilmabrisse und vorzeitigen Verschleiß zu vermeiden.
Das Modell entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was international der Norm ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die Anforderungen des allgemeinen Maschinenbaus hinsichtlich Maßgenauigkeit und Rundlauf vollständig ab. Sie ermöglicht eine definierte Passung auf Standardwellen und in handelsüblichen Gehäusebohrungen.
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