NACHI
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,73 € | 13,85 € |
| 25 | 1,45 € | 13,13 € |
| 50 | 2,19 € | 12,39 € |
Das Schrägkugellager 7206 B von NACHI bietet mit 30x62x16 mm Maßen und 40-Grad-Druckwinkel eine Lösung für kombinierte Belastungen in einer Richtung.
Das einreihige Schrägkugellager 7206 B nimmt gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring leitet das Wälzlager die Kräfte schräg zur Radialebene weiter. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem geführten Stahlblechkäfig eignet sich diese Ausführung für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad. Das Bauteil besitzt normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart gelangen primär dort zum Einsatz, wo Axialkräfte nur aus einer Richtung einwirken oder eine gezielte Gegenführung durch ein zweites Lager erfolgt. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen, Industrieantrieben und Lagersitzen mit kombinierter Belastung. Weil das Lager als offene Variante ausgeführt ist, lässt es sich unmittelbar in geschmierte Gehäusekreisläufe integrieren, bei denen das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen fließen kann.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet den vergrößerten Druckwinkel von 40 Grad. Ein höherer Berührungswinkel steigert die axiale Belastbarkeit des Lagers im Vergleich zu kleineren Standardwinkeln. Konstrukteure stellen einreihige Schrägkugellager in der Regel gegen ein zweites Lager an, beispielsweise in O- oder X-Anordnung, um Axialkräfte beider Richtungen aufzunehmen. Da dieses Lager ohne Flansch, Nut oder integrierte Dichtung ausgeführt ist, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzpartikel.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm sowie eine Baubreite von 16 mm. Der Außenring ist zylindrisch ohne Flansch oder Nut ausgeführt. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in normgerechte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Das Nachsetzzeichen B signalisiert einen Druckwinkel von 40 Grad zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern. Dieser steilere Winkel dient einer erhöhten axialen Belastbarkeit in einer Wirkrichtung. Dadurch eignet sich die Ausführung vor allem für Lagerstellen, an denen dominante Axialkräfte gemeinsam mit Radiallasten auftreten.
Der Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und führt sie präzise durch die Lastzone. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht sowie eine hohe Temperaturstabilität aus. Innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -20 bis +150 Grad arbeitet das Material formstabil und unempfindlich gegenüber herkömmlichen Schmierölen.
Offene Wälzlager besitzen keine berührenden Dichtscheiben oder Deckbleche. Diese Bauweise erlaubt eine freie Zirkulation von Schmierstoffen aus dem umgebenden System, etwa bei Ölbad- oder Umlaufschmierung. Gleichzeitig minimiert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand, erfordert jedoch eine saubere Gehäuseumgebung sowie eine externe Abdichtung.
Ein einzelnes Schrägkugellager stützt Axialkräfte nur in einer Richtung ab. In Maschinen wird es deshalb meist paarweise mit einem zweiten Lager montiert. Typische Anordnungen sind die O-Anordnung zur Aufnahme von Kippmomenten oder die X-Anordnung. Erst durch das Anstellen gegen ein Gegenlager stellt sich die gewünschte Betriebs-Lagerluft ein.
Das Schrägkugellager ist in der Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) gefertigt. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf für standardisierte Industrieanwendungen im Maschinenbau.
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