FAG
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Das einreihige Schrägkugellager 7218 -B-XL-JP von FAG Wälzlager (90x160x30 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte im Betrieb auf.
Das Schrägkugellager 7218 -B-XL-JP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 90 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 30 mm. Dieses offene Lager besitzt einen Stahlblechkäfig und arbeitet mit normaler Radiallagerluft. Dank des definierten Druckwinkels von 40 Grad eignet sich die Konstruktion für Lagerstellen, bei denen kombinierte Belastungen mit deutlichem Axialanteil auftreten. Die Fertigung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Wälzlager kommt in rotierenden Baugruppen mit kombinierter Belastung und einseitiger axialer Belastungsrichtung zum Einsatz. Die schräg gestellten Laufbahnen übertragen axiale Kräfte direkt über die Wälzkörper, während radiale Lasten zeitgleich aufgenommen werden. Da es sich um ein Einzellager in Standardausführung handelt, stellen Konstruktionen meist ein zweites Lager spiegelbildlich gegenüber. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Konstruktionen nutzen diese Geometrie vor allem dann, wenn die Axialkräfte im Vergleich zu den Radialkräften überwiegen. Weil das Lager offen ausgeführt ist, lässt sich das Schmiermittel passend zu den Einsatzbedingungen wählen. Eine externe Gehäusedichtung schützt den Stahlblechkäfig und die Laufbahnen vor dem Eindringen von Fremdkörpern.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Breite von 30 mm. Diese Hauptabmessungen folgen den Standardnormen für Schrägkugellager. Ein Abgleich der Wellen- und Gehäusepassungen mit diesen Werten unterstützt den passgenauen Einbau der Außen- und Innenringe.
Der Druckwinkel von 40 Grad leitet die Kräfte schräg zur Radialebene durch das Lager. Dadurch nimmt das Bauteil hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Gegenüber kleineren Druckwinkeln stützt diese Geometrie größere Axialschübe ab, verlangt im Gegenzug aber eine entsprechende axiale Gegenführung auf der Welle.
Als offene Variante besitzt das Modell keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine freie Wahl des Schmierstoffs, beispielsweise bei Ölumlaufschmierungen oder speziellen Schmierfetten. Das umgebende Gehäuse übernimmt hierbei die Abdichtung, um den Wälzlagerstahl 100Cr6 vor Verunreinigungen zu bewahren.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl und der verbaute Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Bei dauerhaft hohen Temperaturen empfiehlt sich ein Schmierstoff, dessen Viskosität und thermische Stabilität für diesen Wärmebereich ausgelegt sind.
Diese Angabe kennzeichnet die Normaltoleranz im Maschinen- und Anlagenbau. Sie legt die zulässigen Maß- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf fest. Für die meisten Standardantriebe und Industrieanwendungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis aus Führungsgenauigkeit und wirtschaftlicher Fertigung.
Einreihige Ausführungen nehmen Axiallasten nur in einer Richtung auf. In der Praxis erfolgt der Einbau daher meist paarweise angestellt, beispielsweise in O- oder X-Anordnung gegenüber einem zweiten Schrägkugellager. Auf diese Weise lässt sich das Betriebsspiel des Gesamtsystems für beide Axialrichtungen einstellen.
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