FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,00 € | 57,25 € |
| 30 | 6,02 € | 54,23 € |
Das Schrägkugellager 7306 -B-XL-JP-UA von FAG mit den Maßen 30x72x19 mm nimmt gleichzeitig hohe Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7306 -B-XL-JP-UA von FAG eignet sich für Wellenlagerungen, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Durch den Druckwinkel von 40 Grad überträgt diese Ausführung Axialkräfte in einer Richtung. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem geführten Stahlblechkäfig, deckt das offene Wälzlager einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ab. Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1).
Dieses einreihige Lager dient vor allem der Führung von rotierenden Wellen unter kombinierter Beanspruchung aus Radial- und einseitiger Axiallast. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Lagerungsanordnungen mit einseitig wirkenden Axialkräften. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfordert die Konstruktion meist ein zweites, gegengestelltes Lager. So entsteht eine feste Führungseinheit, welche die Welle axial und radial abstützt.
Die Kennzeichnung UA weist auf eine universelle Zusammenpassbarkeit hin. Wenn Sie zwei dieser Schrägkugellager satzweise in O- oder X-Anordnung montieren, weist das Lagerpaar eine definierte, geringe Axialluft auf. Das vereinfacht den Einbau, da kein manuelles Einstellen über Passscheiben nötig ist. Beachten Sie zudem, dass dieses offene Lager ohne Dichtungen geliefert wird. Schmiermittelzufuhr und Schutz vor Schmutz müssen daher konstruktiv über das umgebende Maschinengehäuse erfolgen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 19 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Bauteil bündig in Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Ein Druckwinkel von 40 Grad bewirkt, dass die Kraftübertragung schräg zur Radialebene verläuft. Dadurch nimmt das Bauteil vergleichsweise hohe Axialkräfte auf. Im Gegenzug verlangt die Konstruktion stets eine radiale Mindestbelastung oder eine Gegenanstellung durch ein zweites Lager zur spielfreien Führung der Kugeln.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Variante keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Schmierstoffe wie Öl oder Schmierfett erreichen die Wälzkörper und den Stahlblechkäfig direkt. Die Abdichtung gegen Partikel und Feuchtigkeit übernimmt das Gehäuse, was flexible Schmierkonzepte und den Austausch von Schmierstoffen im Betrieb ermöglicht.
Der Kennbuchstabe JP steht für einen formgestanzten Fensterkäfig aus Stahlblech. Dieser Käfig führt die Kugeln mit geringer Reibung, hält sie auf Abstand und zeigt sich unempfindlich gegenüber gängigen Industrieölen sowie Schmierfetten. Das Bauteil ist für den spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt.
Bei der paarweisen Montage bestimmt die Richtung der Drucklinien die Steifigkeit der Lagerstelle. Eine O-Anordnung spreizt die Drucklinien nach außen und stützt Kippmomente wirksam ab. Die X-Anordnung führt die Drucklinien zur Wellenachse zusammen, was kleinere Fluchtungsfehler ausgleicht und die Gehäusemontage vereinfacht.
Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN, die vergleichbar mit ABEC 1 ist. Diese Klasse definiert die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für standardisierte Industrieanwendungen. Sie reicht für Maschinenbauprojekte mit normalen Anforderungen an die Drehgenauigkeit vollkommen aus.
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