SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 24,17 € | 459,27 € |
| 3 | 48,34 € | 435,10 € |
Das zweireihige Schrägkugellager 3316 A von SKF nimmt bei 80 mm Bohrung und 170 mm Außendurchmesser kombinierte Radial- und Axialkräfte auf.
Das zweireihige Schrägkugellager 3316 A ist als offenes Wälzlager für Industrieanwendungen konzipiert. Durch die Konstruktion mit zwei Kugelreihen und einem Druckwinkel von 30 Grad überträgt diese Baueinheit radiale sowie beidseitig axiale Belastungen im kompakten Bauraum. Das Lager stammt von SKF in der Ausführung Explorer und besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Konstrukteure wählen diese zweireihige Bauform für Lagerungen, die hohe Radialkräfte gleichzeitig mit Axialkräften in beiden Richtungen aufnehmen müssen. Durch den Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich das Bauteil direkt in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen. Typische Einsatzfelder finden sich bei Wellenlagerungen mit beidseitigen Axialbelastungen und hohen Drehanforderungen. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, binden Sie das Lager in geschlossene Gehäuse mit externer Öl- oder Fettschmierung ein.
Dieses Wälzlager verfügt über eine Maßgenauigkeit nach Klasse P6 sowie eine Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz bedeutet dies engere Fertigungsgrenzen an Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf, was die Rundlaufgenauigkeit der Welle verbessert. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für Betriebszustände mit gleichmäßiger Erwärmung. Stimmen Sie die Wellen- und Gehäusesitze exakt auf die erhöhten Genauigkeitsklassen ab, um die Laufeigenschaften voll zu nutzen.
Das zweireihige Wälzlager hat einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Gesamtbreite von 68,3 mm. Es verfügt über einen zylindrischen Außenring ohne Befestigungsflansch oder Sicherungsnut. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Einbauraum auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Der Druckwinkel gibt die Wirklinie der Kräfte schräg zur Radialebene an. Mit einem Winkel von 30 Grad ist das Lager dafür ausgelegt, beidseitig wirkende axiale Führungskräfte gemeinsam mit hohen radialen Lasten abzustützen. Dadurch ersetzt die zweireihige Einheit ein Paar einzelner Schrägkugellager bei geringerem axialem Platzbedarf.
Die Ausführung besitzt ab Werk keine Berührungsdichtungen oder Deckscheiben. Das Schmiermittel gelangt somit direkt an die Laufbahnen und den Stahlblechkäfig. Sie müssen das Lager im Einbauraum durch externe Wellendichtringe vor Schmutzeintrag schützen und über eine geeignete Gehäuseschmierung mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen.
Bestehend aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad Celsius spezifiziert. Für den Betrieb innerhalb dieser Spanne muss der verwendete Schmierstoff ebenfalls für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben sein.
Die Klasse P6 beschreibt geringere Maßabweichungen bei Bohrung und Außendurchmesser im Vergleich zum Standard. Die noch feinere Laufgenauigkeit P5 sorgt für einen besonders ruhigen Rundlauf mit minimiertem Radial- und Axialschlag. Diese Präzision reduziert Schwingungen im Antriebsstrang bei anspruchsvollen Drehzahlen.
Die Einstufung als normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte Betriebsspiel für reguläre thermische Betriebsbedingungen. Das Spiel dient dazu, dass sich die Wälzkörper nach dem Einpressen auf die Welle und dem Erreichen der Betriebstemperatur frei abwälzen, ohne unzulässig hohe Vorspannungen aufzubauen.
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