FAG
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| 30 | 7,54 € | 67,92 € |
Das Schrägkugellager 7307 -B-MP von FAG bietet mit den Maßen 35x80x21 mm und Messingkäfig eine belastbare Führung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Das Schrägkugellager 7307 -B-MP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt diese Bauform neben radialen Kräften vor allem einseitig gerichtete Axialbelastungen auf. Als offenes Lager lässt sich die Ausführung in bestehende Schmierkreisläufe einbinden und deckt einen Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses einreihige Lager für Wellenlagerungen, bei denen gleichzeitig radiale Kräfte und hohe einseitige Axiallasten auftreten. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen und Maschinenlagerungen mit kombinierten Lastprofilen. Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau in der Praxis meist angestellt gegen ein zweites Lager in O-, X- oder Tandem-Anordnung.
Das Nachsetzzeichen MP kennzeichnet einen Messingkäfig, der die Wälzkörper führt und thermisch stabil bleibt. Der Werkstoff Messing eignet sich für anspruchsvolle Schmierbedingungen, Vibrationen und Betriebstemperaturen bis +150 Grad Celsius. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, fügt sich das offene Wälzlager passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen ein und erfordert bauseitige Dichtelemente.
Die Hauptabmessungen betragen 35 mm Bohrungsdurchmesser, 80 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite. Der Außenring besitzt eine glatte Außenfläche ohne Flansch oder Ringnut, wodurch das Lager direkt in genormte zylindrische Gehäusesitze eingepasst werden kann.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Schrägkugellager eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Wirkrichtung bei gleichzeitiger Aufnahme radialer Kräfte.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig weder Dicht- noch Deckscheiben. Dadurch kann Schmieröl oder Schmierfett aus dem zentralen Maschinensystem ungehindert zirkulieren. Diese Bauweise verringert den Drehwiderstand, setzt jedoch ein sauber abgedichtetes Lagergehäuse voraus, um Verunreinigungen fernzuhalten.
Das Kürzel MP steht bei FAG für einen Messingkäfig. Dieser Käfigwerkstoff zeichnet sich durch Formstabilität und Festigkeit aus. Er eignet sich vor allem bei starken Wechselbelastungen und im oberen Bereich des zulässigen Betriebstemperaturfensters bis +150 Grad Celsius.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Messingkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Maßhaltigkeit. Das verwendete Betriebsschmiermittel muss passend auf die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage abgestimmt sein.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager überträgt Axialkräfte prinzipbedingt nur in einer Achsrichtung. Sollen wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen aufgenommen werden, müssen zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander angestellt montiert werden, beispielsweise in klassischer O- oder X-Anordnung.
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