ZEN
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Das einreihige Schrägkugellager E9 von ZEN (9x28x8 mm) nimmt kombinierte Radial- und einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager E9 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Anwendungen, bei denen radiale Kräfte gemeinsam mit einseitigen Axialbelastungen auftreten. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt das Lager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl diese kombinierten Lasten zielgerichtet über die Wälzkörper. Mit den kompakten Hauptabmessungen von 9 mm Bohrung, 28 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite eignet sich die Standardausführung von ZEN für platzsparende Konstruktionen im industriellen Maschinenbau sowie in der Instandhaltung.
Konstruktionen nutzen das Schrägkugellager E9 vor allem in rotierenden Baugruppen, die neben radialem Lauf eine definierte axiale Führung in einer Richtung erfordern. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen kompakter Getriebestufen und Antriebseinheiten. Da es sich um ein einreihiges Lager handelt, montieren Anwender oft ein zweites Lager spiegelbildlich gegenüber. Diese gegenseitige Anstellung nimmt axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf und stabilisiert das System im Betrieb.
Der integrierte Messingkäfig führt die Wälzkörper formstabil bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Messing zeichnet sich durch mechanische Beständigkeit aus und ist für den Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Da das Schrägkugellager E9 als offenes Lager konzipiert ist, lässt sich die Schmierstoffwahl flexibel auf das Gesamtsystem abstimmen. Eine saubere Gehäuseumgebung sowie externe Dichtungen schützen das Bauteil vor Schmutzpartikeln.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 9 mm, einen Außendurchmesser von 28 mm sowie eine Baubreite von 8 mm auf. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen den Austausch bei Reparaturen oder Neukonstruktionen in kompakten Gehäusen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus.
Als einreihiges Schrägkugellager ist das Modell darauf ausgelegt, Radiallasten gleichzeitig mit Axialkräften in einer Richtung aufzunehmen. Die Kraftübertragung erfolgt über schräg zueinander versetzte Laufbahnen. Für eine beidseitige axiale Führung kombinieren Sie typischerweise zwei gegeneinander angestellte Einzellager auf der Welle.
Ringe und Wälzkörper bestehen aus durchgehärtetem 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität, Ermüdungsfestigkeit und Verschleißfestigkeit unter zyklischer Belastung. Der Werkstoff begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung im Kontaktbereich zwischen Kugel und Laufbahn bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Die Kennzeichnung P0 (entsprechend PN oder ABEC 1) steht für die genormte Normaltoleranz bei Wälzlagern. Sie definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für industrielle Standardanwendungen. Für reguläre Wellen- und Gehäusepassungen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungspräzision und Montagefreundlichkeit.
Die offene Bauform verzichtet auf integrierte Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch wählen Sie Schmierstoffe frei nach Betriebsanforderung, etwa Ölumlaufschmierung oder spezifische Schmierfette. Voraussetzung für den Einsatz ist ein extern abgedichteter Bauraum, der vor Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust schützt.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen vor dem Einbau. Beim Einpassen verringert sich dieses Spiel durch Aufpressen auf die Welle oder Einschieben ins Gehäuse leicht. Die Normalausführung eignet sich für übliche Betriebstemperaturen und Standardpassungen ohne extreme Presssitze.
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