NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,49 € | 9,38 € |
| 25 | 0,99 € | 8,88 € |
| 50 | 1,48 € | 8,39 € |
Das einreihige Schrägkugellager E17 von NSK mit den Maßen 17x44x11 mm nimmt radiale sowie einseitig axiale Kräfte in kompakten Bauräumen auf.
Das Schrägkugellager E17 ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen von Innen- und Außenring nimmt diese Bauform kombinierte Belastungen aus radialen Kräften und axialen Kräften in einer Richtung auf. Die Fertigung aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Das Bauteil besitzt eine normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Schrägkugellager eignet sich für Konstruktionen, bei denen gleichzeitig radiale Traganteile und einseitige Axialkräfte auftreten. Typische Einsatzgebiete liegen im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten. Da einreihige Schrägkugellager axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung abstützen, werden sie in der Praxis häufig paarweise oder im Verbund mit einem Gegenlager montiert, um die Welle in beide Axialrichtungen zu führen.
Die offene Ausführung des Lagers besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Das ermöglicht Ihnen den direkten Zugriff auf das Innere der Lagerung, wodurch Schmieröl oder Schmierfett im Aggregat frei zirkulieren kann. Gleichzeitig lässt sich der Schmierstoff für spezielle Betriebsanforderungen individuell festlegen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Weil keine integrierte Dichtung vorhanden ist, sollten Sie im Gehäuse für eine geeignete äußere Abdichtung gegen Verunreinigungen sorgen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 17 mm, einen Außendurchmesser von 44 mm sowie eine Breite von 11 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den Einbau in standardisierte Bohrungen erleichtert.
Als einreihiges Schrägkugellager überträgt das Bauteil Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung über die schräg gestellten Laufbahnen. Treten im Betrieb wechselnde oder beidseitige axiale Lasten auf, ist eine Anordnung von zwei gegeneinander angestellten Schrägkugellagern erforderlich.
Der Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad. Das aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigte Lager behält in diesem Temperaturfenster seine Formstabilität. Bei der Auslegung ist darauf zu achten, dass auch der gewählte Schmierstoff diese Betriebstemperaturen abdeckt.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das werksseitige Lagerspiel zwischen den Wälzkörpern und den Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie dient dazu, die betriebsbedingte Erwärmung sowie die elastische Verformung durch Passungen auf Welle und Gehäuse ohne unerwünschte Verspannungen auszugleichen.
Die Einstufung nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 definiert die Standardgenauigkeit für Maß-, Form- und Lauftoleranzen von Wälzlagern. Diese Klasse eignet sich für den Großteil aller industriellen Einsätze mit regulären Anforderungen an Rundlauf und Drehzahlen.
Die offene Ausführung bietet geringe Reibung, da keine schleifenden Dichtlippen an den Lagerringen anliegen. Sie eignet sich für geschlossene Gehäuse, in denen das Lager über den internen Schmierstoffkreislauf versorgt und durch Gehäusedichtungen geschützt wird.
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