NSK
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Das Schrägkugellager 7221 B von NSK nimmt mit den Maßen 105x190x36 mm Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte gezielt auf.
Das Schrägkugellager 7221 B ist ein einreihiges Wälzlager des Herstellers NSK, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die schräg gegenüberliegenden Laufbahnen von Innen- und Außenring überträgt diese Konstruktion kombinierte Belastungen gezielt über die Wälzkörper. Das offene Lager verfügt über normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln auf gleichmäßigem Abstand und unterstützt den gleichmäßigen Lauf bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt typischerweise in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen Radiallasten gleichzeitig mit axialen Führungskräften aus einer Richtung auftreten. Durch den Druckwinkel von 40 Grad ist die Ausführung B für Konstruktionen mit vorherrschendem oder erhöhtem Axialkraftanteil konzipiert. Da ein einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Wirkrichtung abstützt, erfordert der Einbau für wechselnde oder beidseitige Lastrichtungen üblicherweise ein spiegelbildlich angestelltes Gegenlager auf der Welle.
Der Nachsetzcode B kennzeichnet einen Berührungswinkel von 40 Grad zwischen den Laufbahnen und den Kugeln. Durch diesen verhältnismäßig steilen Winkel nimmt das Lager signifikante Axialkräfte in einer Richtung auf, während die radiale Tragfähigkeit erhalten bleibt. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, muss die umgebende Konstruktion für eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung sowie eine wirksame externe Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln sorgen.
Dieses einreihige Radial-Wälzlager von NSK verfügt über eine Bohrung von 105 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 36 mm. Der Druckwinkel von 40 Grad dient der Aufnahme einseitiger Axialkräfte in Kombination mit radialen Lasten.
Die Kraftwirkungslinie verläuft im Lager in einem Winkel von 40 Grad zur Radialebene. Dieser Winkel steigert die axiale Belastbarkeit in einer Richtung im Vergleich zu flacheren Winkeln und verlangt eine definierte Gegenführung oder axiale Vorspannung im Betrieb.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, richtet sich das Schmiermittel nach der jeweiligen Einbauumgebung. Die Bauform eignet sich für Fett- oder Ölschmierung und erfordert eine bauseitige Gehäuseabdichtung gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Die Werkstoffpaarung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und einem Stahlblechkäfig deckt dieses Spektrum ab, sofern der eingesetzte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, was dem Standard ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau bezüglich Maß- und Formgenauigkeit der Lagerringe.
Nein, einreihige Schrägkugellager nehmen axiale Kräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Bei wechselnden oder beidseitigen Axialbelastungen werden zwei Einzellager gegeneinander montiert, beispielsweise in O- oder X-Anordnung.
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