NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 25,04 € | 475,74 € |
| 3 | 50,08 € | 450,70 € |
Das Schrägkugellager 7320 BG von NSK bietet mit 100 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Kräfte.
Das Schrägkugellager 7320 BG ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das Radialkräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte aufnimmt. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Innendurchmesser, 215 mm Außendurchmesser und 47 mm Breite entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Gefertigt von NSK, verfügt dieses offene Lager über einen formstabilen Stahlblechkäfig und normale Radiallagerluft. Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Dieses Wälzlager kommt überall dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen mit gleichzeitigen Axialkräften in einer Richtung zusammentreffen. Durch die innere Geometrie leitet das Lager die resultierenden Kräfte schräg über die Laufbahnen ab. Typische Anwendungen finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, lässt es sich direkt in geschmierte Gehäusekreisläufe mit Öl oder Fett einbinden.
Der Nenndruckwinkel bestimmt maßgeblich das Verhältnis der Kraftaufnahme. Mit einem Druckwinkel von 40 Grad ist das Lager speziell für die Aufnahme ausgeprägter Axialkräfte in einer Richtung ausgelegt. Zur Führung beidseitiger Axialbelastungen montieren Sie einreihige Schrägkugellager üblicherweise paarweise im Verbund, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist und eine passende axiale Festlegung im Lagergehäuse erfordert.
Das Lager besitzt eine Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 47 mm. Es handelt sich um ein einreihiges Schrägkugellager ohne Dichtungen, dessen Außenring glatt ohne Flansch oder Nut gearbeitet ist. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen die Integration in entsprechende Passsitze von Wellen und Gehäusen.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Wälzkörper den Kontakt zwischen Innen- und Außenring herstellen. Bei einem Winkel von 40 Grad liegt der Schwerpunkt auf einer hohen axialen Belastbarkeit in einer Richtung. Je steiler dieser Winkel ausfällt, desto wirksamer stützt das Wälzlager Axialkräfte ab, während es gleichzeitig radiale Kräfte führt.
Die offene Bauweise ohne integrierte Deck- oder Dichtscheiben ermöglicht den ungehinderten Schmierstoffzutritt im System. Das Lager wird über das umgebende Maschinengehäuse, etwa durch eine Ölumlaufschmierung oder eine externe Fettpackung, geschmiert. Gleichzeitig reduziert das Fehlen schleifender Dichtlippen den Reibungswiderstand, was der thermischen Stabilität im Dauerbetrieb zugutekommt.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich zwischen -20 und +150 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), kombiniert mit einem temperaturfesten Stahlblechkäfig. Für einen sicheren Lauf in diesem Rahmen muss das verwendete Schmiermittel auf die jeweilige Betriebstemperatur der Gesamtanlage abgestimmt sein.
P0 (nach ISO beziehungsweise DIN als PN bezeichnet) und ABEC 1 kennzeichnen die Normaltoleranz für Wälzlager. Diese Stufe definiert zulässige Maß- und Formabweichungen der Bohrung, des Außendurchmessers sowie des Rundlaufs. Sie deckt die Anforderungen der meisten Standardanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau vollständig ab.
Nein, als einzelnes einreihiges Lager nimmt es Axialkräfte ausschließlich aus einer Richtung auf. Sollen wechselnde oder beidseitige Schubkräfte abgestützt werden, ist ein zweites Schrägkugellager spiegelbildlich anzuordnen. Eine solche Paarung erfolgt typischerweise als Tandem-, O- oder X-Anordnung, um die gewünschte Steifigkeit und Spielfreiheit zu erreichen.
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