NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,34 € | 82,55 € |
| 30 | 8,69 € | 78,20 € |
Das Schrägkugellager 7214 BW von NSK bietet mit 70 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Kräfte.
Dieses einreihige Wälzlager ist für radiale Lasten sowie einseitig wirkende axiale Führungskräfte konzipiert. Durch die spezifische Laufbahnanordnung überträgt das Bauteil die auftretenden Kräfte schräg zur Wellenachse. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1), deckt die offene Bauform einen thermischen Einsatzbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab. Bei der Auslegung ist die definierte Wirklinie der Lagerung zu berücksichtigen.
Konstruktionen mit einseitig gerichteten Axialkräften und gleichzeitigen Radialbelastungen bilden das primäre Einsatzfeld dieser Ausführung. Einreihige Lager dieser Bauart nehmen Führungskräfte entlang der Kontaktlinie auf. In paarweiser Anordnung mit einem passenden Gegenlager lassen sich auch wechselnde Axialkräfte aufnehmen, insbesondere in Wellenlagerungen von Industrieantrieben, Getriebeeinheiten und Aggregaten. Das Lager stützt die Welle bei definierter Lastrichtung ab.
Der Nenndruckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene. Die Ausführung BW verfügt über einen steilen Winkel von 40 Grad, wodurch das Schrägkugellager hohe axiale Kräfte in einer Richtung aufnehmen kann. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. Da das Lager offen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über ein externes Schmierstoffsystem mit Öl oder Schmierfett.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 24 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und verzichtet auf Montageflansche oder Sprengringnuten. Prüfen Sie diese Anschlussmaße vor dem Einbau anhand der Wellen- und Gehäusetoleranzen Ihrer Konstruktion.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Belastbarkeit entlang der Wirklinie. Je größer dieser Winkel ausfällt, desto höhere axiale Schubkräfte nimmt die Konstruktion auf. Dafür sinkt die rein radiale Aufnahmekapazität im direkten Vergleich zu Lagern mit flacherem Druckwinkel.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig weder Deck- noch Dichtscheiben. Sie eignen sich für Einbauräume, die über das Maschinengehäuse vor Schmutz geschützt sind und extern mit Schmierstoff versorgt werden. Die Schmierstoffe gelangen so ungehindert an Wälzkörper, Laufbahnen und den Stahlblechkäfig.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Bei einreihigen Schrägkugellagern ergibt sich das tatsächliche Betriebsspiel jedoch erst bei der Montage durch das gezielte Anstellen gegen ein Gegenlager. Über diese axiale Einstellung stimmen Sie Vorspannung oder Restspiel auf die Erfordernisse der jeweiligen Welle ab.
Dank der Fertigung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs arbeitet das Lager in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Das eingesetzte Schmiermittel ist passend zu den im Prozess auftretenden Betriebstemperaturen abzustimmen.
Die Toleranzklasse P0, international auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet, bildet den industriellen Normalstandard für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie definiert zulässige Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf. Diese Genauigkeit reicht für die Mehrheit aller gängigen Maschinenbauanwendungen vollkommen aus.
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