FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,46 € | 103,82 € |
| 20 | 10,92 € | 98,36 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7312 -B-XL-JP von FAG mit 60 mm Bohrung nimmt hohe Radialkräfte sowie Axialkräfte in einer Richtung auf.
Das Schrägkugellager 7312 -B-XL-JP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 60 x 130 x 31 mm. Die Bauform besitzt zueinander versetzte Laufbahnen im Innen- und Außenring. Dadurch überträgt dieses Wälzlager kombinierte Belastungen über die Wälzkörper schräg zur Wellenachse. Als offenes Lager ohne Dichtung ist diese Variante für den Betrieb in geschmierten Gehäusen vorgesehen und deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager kommt in Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen gleichzeitig radiale Belastungen und einseitig gerichtete Axialkräfte auf die Welle wirken. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte bauartbedingt nur in einer Richtung aufnehmen, erfolgt der Einbau im Verbund mit einem zweiten Lager als Gegenführung. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft unterstützt einen präzisen Rundlauf der rotierenden Bauteile.
Der Druckwinkel von 40 Grad definiert die Kraftübertragungsrichtung zwischen Laufbahn und Kugeln. Durch diese Geometrie nimmt das Schrägkugellager 7312 -B-XL-JP hohe axiale Belastungen in Lastrichtung auf. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und trägt zu einem stabilen Laufverhalten bei. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtungen ermöglicht eine direkte Schmierstoffversorgung über das Gehäuse und setzt eine externe Abdichtung der Baugruppe voraus.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm. Bei einer Ersatzbeschaffung oder Neukonstruktion gleichen Sie den Wellendurchmesser und die Gehäusebohrung mit diesen Abmessungen ab, um den passenden Sitz in Ihrer Konstruktion zu erzielen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Druckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte Tragfähigkeit für Axialkräfte in einer Richtung, während es gleichzeitig radiale Lasten überträgt.
Offene Wälzlager besitzen herstellerseitig keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform eignet sich für Einbauräume mit separater Gehäusedichtung und Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett. Der Schmierstoff kann die Laufbahnen ungehindert umspülen, was im laufenden Betrieb Wärme abführt und Reibungsverluste im Kontaktbereich verringert.
Für dieses Produkt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist ein Betriebsbereich von -20 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Innerhalb dieser Grenzen bleiben die Maßstabilität des Lagerstahls und die Führung der Kugeln im Käfig erhalten, sofern das Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Da ein einzelnes Schrägkugellager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, wird es üblicherweise gegen ein zweites Lager angestellt. Dies erfolgt typischerweise in O-Anordnung oder X-Anordnung auf der Welle. Bei hohen Axiallasten in einer einzigen Lastrichtung ist auch eine Tandem-Anordnung zweier gleich ausgerichteter Lager möglich.
Der Käfig führt die Kugeln gleichmäßig entlang der Laufbahn und verhindert deren Berührung untereinander. Aus gepresstem Stahlblech gefertigt, zeichnet er sich durch geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Er hält den mechanischen Beanspruchungen im angegebenen Temperaturbereich stand und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung.
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