KOYO
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| 30 | 6,70 € | 60,38 € |
Das Schrägkugellager 7212 BG von JTEKT-KOYO (60x110x22 mm) nimmt hohe Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7212 BG ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen in Industrieantrieben. Mit einer 60 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 22 mm Breite erfüllt die Komponente genormte Hauptabmessungen nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, ist das Bauteil für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Technische Einkäufer und Instandhalter nutzen dieses offene Lager für Anwendungen mit gezielter Ölschmierung oder externer Fettversorgung.
Das Schrägkugellager 7212 BG gelangt vor allem dort zum Einsatz, wo Radialkräfte gleichzeitig mit einseitig wirkenden Axialkräften auftreten. Der Druckwinkel von 40 Grad leitet Axiallasten über die schräg gestellten Laufbahnen ab. Typische Anwendungen finden sich beispielsweise in Getriebestufen, Pumpensystemen, Kompressoren sowie in Führungsrollen des Maschinenbaus.
Da es sich um ein einreihiges Lager in Standardausführung handelt, erfordert die Aufnahme zweiseitiger Axialkräfte eine passende Gegenlagerung, beispielsweise durch ein zweites Lager in O- oder X-Anordnung. Dies ermöglicht eine geordnete Führung der Welle bei Montage und Überholung.
Das Schrägkugellager 7212 BG besitzt keine integrierten Dichtungen. Daher erfordert die Lagerstelle einen bauseitigen Schutz vor Schmutz sowie eine Schmierstoffauswahl, die den Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad entspricht. Dies erlaubt eine flexible Schmierstoffversorgung im Dauerbetrieb.
Der Druckwinkel von 40 Grad nimmt Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung auf. Beim Einbau ist auf die korrekte Orientierung der Außenringschulter sowie auf die Gegenlagerung zur definierten Einstellung der normalen Radiallagerluft zu achten.
Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 110 mm und einer Breite von 22 mm folgt das Lager standardisierten Hauptabmessungen. Durch die Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 passt das Lager auf entsprechende Wellensitze und in gängige Gehäusebohrungen.
Ein Druckwinkel von 40 Grad überträgt Kräfte schräg zur Radialebene durch die Wälzkörper. Diese Geometrie ermöglicht die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung bei gleichzeitiger Radialbelastung. Gegenüber Lagern mit kleinerem Druckwinkel bewirkt die 40-Grad-Ausführung eine höhere axiale Steifigkeit der Lagerung.
Die offene Ausführung ohne Dichtscheiben erlaubt eine direkte Zufuhr von Schmieröl oder speziellem Schmierfett aus dem Maschinenkreislauf. Konstrukteure nutzen diese Variante, wenn externe Gehäusedichtungen bereits vorhanden sind oder hohe Betriebsdrehzahlen eine minimale Reibung ohne schleifende Dichtlippen erfordern.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Die Ringe und Kugeln bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der im Zusammenspiel mit dem Stahlblechkäfig formstabil bleibt. Bei der Schmierstoffwahl sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für diese Temperaturspanne spezifiziert sind.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im nicht eingebauten Zustand. Da einreihige Schrägkugellager im Betrieb meist gegen ein zweites Lager angestellt werden, stellt sich das endgültige Betriebsspiel erst bei der axialen Justierung während der Montage ein.
Nein, ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Für wechselnde oder beidseitige Axialkräfte montieren Sie zwei Lager gegeneinander in O- oder X-Anordnung. Diese Paarung stützt die Welle in beide Axialrichtungen ab.