SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 2,28 € | 43,42 € |
| 35 | 4,57 € | 41,13 € |
Das Schrägkugellager 3204 A von SKF bietet mit 20 mm Bohrung und zweireihigem Aufbau eine starre Lagerung für kombinierte Belastungen.
Dieses Schrägkugellager 3204 A von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Explorer-Ausführung. Mit einem Innendurchmesser von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 20,6 mm nimmt die Konstruktion Radial- und Axialkräfte gleichzeitig auf. Durch den Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Wälzlager Axialkräfte in beide Richtungen. Die Fertigung erfolgt als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen mit einem Stahlblechkäfig.
Zweireihige Schrägkugellager kommen zum Einsatz, wenn Wellenführungen sowohl radiale Kräfte als auch beidseitige Axiallasten bei begrenztem axialem Bauraum aufnehmen müssen. Durch die interne Anordnung zweier Kugelreihen stützt die Baueinheit auch Kippmomente ab. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lastrichtungen. Das Bauteil deckt dabei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ab und eignet sich für Wellenlagerungen, die eine starre axiale Führung verlangen.
Dieses Modell kombiniert eine Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach P5. Eine engere Toleranz der Laufbahnen reduziert Rundlauffehler im Betrieb, was zu ruhigem Lauf beiträgt. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass die offene Bauform ohne Flansch oder Dichtscheiben ein sauberes Umfeld sowie eine externe Schmierstoffversorgung über Öl oder Fett erfordert. Die Radiallagerluft liegt im Normalbereich, was auf gängige Einbauverhältnisse an Welle und Gehäuse ausgelegt ist.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm und eine Gesamtbreite von 20,6 mm. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut. Diese Abmessungen kennzeichnen die Baugröße 3204.
Durch die beiden Kugelreihen und den Druckwinkel von 30 Grad stützt das Lager Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Die Kraftübertragung erfolgt schräg zur Radialebene, wodurch die Baugruppe Kippmomente und axiale Schubkräfte bei wechselnden Lastrichtungen aufnimmt.
Offene Wälzlager besitzen keine berührenden Dichtscheiben oder Deckbleche. Diese Bauweise ermöglicht eine direkte Versorgung durch eine externe Öl- oder Fettschmierung und verursacht geringere Reibungsverluste als abgedichtete Ausführungen. Die Lagerstelle muss durch das umgebende Maschinengehäuse vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt werden.
Die Maßgenauigkeit P6 definiert engere Fertigungstoleranzen für Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser gegenüber dem Standard. Die Laufgenauigkeit P5 begrenzt den radialen sowie axialen Schlag der Ringe noch strenger. Das unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf und verminderte Vibrationen bei anspruchsvollen Wellenlagerungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 bleiben innerhalb dieses Spektrums formstabil. Für den dauerhaften Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Viskosität und thermische Beständigkeit auf die Betriebstemperatur abgestimmt sind.
Normale Lagerluft bezeichnet das werkseitig vorgesehene radiale Spiel im unverbauten Zustand. Nach dem Einbau auf Welle und Gehäuse verringert sich dieses Spiel durch das Aufweiten des Innenrings und das Einschnüren des Außenrings. Die Standardluft ist auf gängige Einbaupassungen abgestimmt.
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