KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,42 € | 156,86 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7315 B von JTEKT-KOYO bietet mit 75 mm Bohrung und 40-Grad-Druckwinkel eine definierte axiale Belastbarkeit.
Das Schrägkugellager 7315 B von JTEKT-KOYO nimmt als einreihiges Wälzlager gleichzeitig radiale Lasten und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Durch die Hauptabmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite eignet sich die Komponente für Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, deckt diese Ausführung Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab.
Konstrukteure setzen dieses Schrägkugellager gezielt an Lagerstellen ein, an denen reine Rillenkugellager an ihre axialen Belastungsgrenzen stoßen. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellen und Antriebseinheiten mit ausgeprägter axialer Schubbelastung in einer Richtung. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung aufnehmen können, erfolgt die Montage üblicherweise angestellt gegen ein zweites Lager oder innerhalb eines abgestimmten Lagersatzes.
Der Kennbuchstabe B im Kurzzeichen weist auf den Berührungswinkel von 40 Grad hin. Dieser steile Druckwinkel leitet axiale Kräfte wirksam von den Wälzkörpern in die Laufbahnen des Innen- und Außenrings ein. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen benötigt die Baugruppe eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Verunreinigungen. Die Schmierstoffversorgung mit Schmieröl oder Wälzlagerfett wird passend zu den vorherrschenden Betriebsdrehzahlen gewählt.
Mit 75 mm Bohrung, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Baubreite entspricht das Wälzlager genormten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Konstruktionen. Der Außenring besitzt weder eine Nut noch einen Flansch.
Der Zusatz B kennzeichnet einen Berührungswinkel von 40 Grad zwischen Kugeln und Laufbahn. Gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel nimmt diese Bauform höhere axiale Kräfte in einer Richtung auf. Das Betriebsverhalten bei rein radialen Lasten erfordert dabei zwingend eine axiale Gegenführung.
Die Fertigung erfolgt in Normaltoleranz nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Die Radiallagerluft liegt im normalen Standardbereich. Das endgültige Betriebsspiel stellt sich erst nach dem axialen Anstellen während der Montage im Gehäuse ein.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben benötigt die Lagerstelle eine anwendungsspezifische Schmierstoffversorgung. Je nach Betriebsdrehzahl und Lastniveau kommt Schmierfett oder eine kontinuierliche Ölumlaufschmierung zum Einsatz. Eine externe Gehäuseabdichtung schützt die Laufbahnen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -20 bis +120 Grad, bestimmt durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den formstabilen Stahlblechkäfig. Das gewählte Schmiermittel muss diesen thermischen Bereich abdecken, um die Schmierwirkung im Betrieb aufrechtzuerhalten.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axialkräfte ausschließlich in einer Wirkrichtung auf. Sollen wechselnde oder beidseitige Schubkräfte aufgenommen werden, müssen zwei Lager spiegelbildlich zueinander in O- oder X-Anordnung auf der Welle montiert werden.