SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,01 € | 247,19 € |
| 5 | 26,02 € | 234,18 € |
Das Schrägkugellager 3217 A/C3 von SKF bietet mit den Abmessungen 85x150x49,2 mm eine zweireihige Bauform für kombinierte radiale und beidseitig axiale Belastungen.
Das zweireihige Schrägkugellager 3217 A/C3 nimmt durch seine konstruktive Auslegung Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von SKF besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), der für eine hohe Formstabilität sorgt. Mit einem Nenndruckwinkel von 30 Grad unterstützt dieses Wälzlager eine steife Lageranordnung. Als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen lässt es sich direkt in vorhandene Schmierstoffkreisläufe einbinden und bedarfsgerecht mit Schmieröl oder Schmierfett versorgen.
Das zweireihige Schrägkugellager bewältigt gleichzeitige Radial- und Axialbelastungen bei begrenztem Bauraum. Gegenüber der Anordnung von zwei separaten einreihigen Schrägkugellagern spart die zweireihige Konstruktion axialen Bauraum ein und vereinfacht die Montage rotierender Wellen. Die Lastaufnahme in beiden Axialrichtungen eignet sich für Lagerungsstellen mit wechselnden Lastrichtungen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen im Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber dem normalen Grundwert. Diese zusätzliche Luft trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn betriebsbedingte Erwärmungen oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse das Betriebsspiel verengen. Die Fertigung nach Toleranzklasse P6 (äquivalent zu ABEC 3) zeichnet sich durch engere Maß- und Lauftoleranzen als die Normaltoleranz aus. Daraus resultieren eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit sowie ein vibrationsarmer Betrieb.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 49,2 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Durch die paarweise Anordnung der Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 30 Grad überträgt das Schrägkugellager 3217 A/C3 hohe Radialkräfte und beidseitig wirkende Axialkräfte. Diese Konstruktion ersetzt zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager und spart dadurch axialen Bauraum ein.
Die Einstufung C3 steht für ein vergrößertes Radialspiel im Anlieferungszustand. Dies ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen gewählt werden, die das Spiel nach dem Einpressen auf das gewünschte Maß verringern.
Da dieses Wälzlager ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Abdichtung des Gehäuses. Die Schmierung erfolgt anwendungsabhängig über Schmierfett oder direkt über das im Aggregat zirkulierende Schmieröl, passend für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad.
Die Klassifizierung nach P6 belegt reduzierte Rundlauftoleranzen und geringere Maßabweichungen im Vergleich zur Normaltoleranz. Maschinenbauer nutzen solche Präzisionslager, um eine höhere Führungsgenauigkeit der Welle zu erzielen und unerwünschte Schwingungen im Antriebsstrang zu reduzieren.
Die massiven Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper sind aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, der eine hohe Formstabilität aufweist. Die Führung und gleichmäßige Beabstandung der beiden Kugelreihen übernimmt ein formstabiler Käfig aus gepresstem Stahlblech.
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