SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,86 € | 54,27 € |
| 30 | 5,71 € | 51,42 € |
Das Schrägkugellager 7211 BEP von SKF bietet mit 55 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel eine belastbare Lagerung für kombinierte Radial- und Axialkräfte.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7211 BEP nimmt Radialkräfte sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt das Bauteil die Lasten im definierten 40-Grad-Winkel zwischen Innen- und Außenring. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht das offene Wälzlager der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt eine normale Radiallagerluft. Ein geführter Polyamidkäfig sorgt für einen leisen Lauf im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Das Lager kommt überall dort zum Einsatz, wo Axialbelastungen in einer Richtung gemeinsam mit hohen Radiallasten auftreten. Solche Belastungsprofile entstehen vor allem bei rotierenden Wellen mit einseitig wirkendem Axialschub. Da einreihige Ausführungen Axialkräfte konstruktionsbedingt nur einseitig aufnehmen, erfordert die Lagerstelle in der Regel ein gegengestelltes zweites Lager zur Gegenführung.
Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dieser Ausführung eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit im Vergleich zu Varianten mit kleineren Druckwinkeln. Gleichzeitig reduziert der integrierte Polyamidkäfig das Gesamtgewicht der rotierenden Massen und dämpft Betriebsgeräusche. Weil es sich um ein offenes Lager ohne Flansch und ohne Dichtscheiben handelt, stimmen Sie Schmierstoffart und externe Abdichtung auf die vorherrschenden Betriebsbedingungen ab.
Mit 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser und 21 mm Breite ist diese einreihige Ausführung für hohe axiale Kräfte in einer Richtung ausgelegt. Der definierte Druckwinkel von 40 Grad unterstützt die Kraftübertragung bei kombinierten Belastungen. Ein integrierter Polyamidkäfig sorgt für einen geräuscharmen Lauf im Standard-Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Konstruktionsbedingt nimmt dieses einreihige Lager radiale Lasten sowie axiale Kräfte in genau einer Richtung auf. Durch den Druckwinkel von 40 Grad werden die Kräfte schräg zur Wellenachse übertragen. Zur Aufnahme beidseitiger Axialkräfte ist ein paarweiser Einbau mit einem entsprechend gegengestellten zweiten Wälzlager erforderlich.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht eine direkte Schmiermittelzufuhr über Öl- oder Fettkreisläufe im Maschinengehäuse. Dies erlaubt eine freie Wahl des Schmierstoffs passend zur Betriebstemperatur. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit muss dabei über externe Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen der Anschlusskonstruktion erfolgen.
Die Einstufung nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht der industriellen Normaltoleranz für Wälzlager. Sie definiert verbindliche Maß- und Laufgenauigkeiten für die Bohrung von 55 mm und den Außendurchmesser von 100 mm. Diese Ausführung genügt den gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinenbau und der Instandhaltung vollständig.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel des Lagers im nicht montierten Zustand. Dieses Spiel dient dazu, dass nach dem Aufpressen der Lagerringe auf Welle und Gehäuse sowie unter betriebsbedingter Erwärmung noch die notwendige Beweglichkeit der Wälzkörper verbleibt, um ein Klemmen zu verhindern.
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