KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,80 € | 300,26 € |
| 5 | 31,61 € | 284,45 € |
Das Schrägkugellager 7319 B von JTEKT-KOYO (95x200x45 mm) nimmt hohe Radial- und einseitige Axialkräfte über seinen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Mit dem Schrägkugellager 7319 B erhalten Sie ein einreihiges Wälzlager aus 100Cr6-Wälzlagerstahl für industrielle Anwendungen. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt diese Ausführung mit einer 95 mm Bohrung, 200 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite. Das offene Lager besitzt eine normale Radiallagerluft sowie die Normtoleranz P0/ABEC 1. Es eignet sich für standardisierte Betriebsumgebungen, in denen eine externe Schmierung vorgesehen ist und Schmierstoffe ungehindert an die Laufbahnen gelangen sollen.
Einreihige Schrägkugellager dieser Bauart übertragen kombinierte Belastungen, bei denen Radialkräfte gleichzeitig mit Axialkräften in einer Richtung auftreten. Durch den Innenaufbau leiten die Laufbahnen axiale Kräfte schräg zur Radialebene weiter. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebestufen, Pumpen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Für wechselnde Axiallasten montieren Instandhalter dieses Lager meist paarweise mit einem zweiten Schrägkugellager in X-, O- oder Tandemanordnung, um beide Lastrichtungen abzustützen.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet bei dieser Ausführung einen Nenndruckwinkel von 40 Grad. Ein größerer Druckwinkel verleiht dem Bauteil eine höhere axiale Belastbarkeit im Vergleich zu Lagern mit flacherem Winkel. Der geführte Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Als offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erfordert der Einbau externe Gehäusedichtungen gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln.
Die Hauptabmessungen betragen 95 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 45 mm Gesamtbreite. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 7319. Bei einem Austausch prüfen Konstrukteure und Instandhalter vorab die Gehäusepassung sowie den Wellensitz, damit das einreihige Bauteil spannungsfrei in der Lagerstelle positioniert werden kann.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftwirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den schräg versetzten Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein steiler Winkel von 40 Grad erhöht die axiale Tragfähigkeit in einer Richtung. Dadurch stützt das Bauteil höhere Längskräfte ab als Lager mit kleinerem Winkel, erfordert aber eine ständige Mindestaxialbelastung.
Offene Wälzlager besitzen weder Deck- noch Dichtscheiben, wodurch Schmieröl oder Schmierfett aus dem Gehäuse ungehindert zirkulieren kann. Dies erleichtert die kontinuierliche Schmierstoffversorgung und verringert Reibungsverluste bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten. Die Lagerstelle benötigt daher externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Partikeln zu verhindern.
Das Bauteil ist für einen Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad Celsius spezifiziert. Die Ringe und Kugeln aus 100Cr6-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig bewahren innerhalb dieses Fensters ihre Formstabilität. Für den sicheren Betrieb muss der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen der Anwendung freigegeben sein.
Dieses Modell wird in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Klasse definiert genormte Grenzmaße für Rundlauf, Maßhaltigkeit und Planlauf, die für Standardanwendungen im industriellen Maschinenbau üblich sind. Sie ermöglicht einen unkomplizierten Austausch bei Reparaturen, ohne dass spezielle Hochpräzisionssitze erforderlich werden.
Ein einzelnes Schrägkugellager nimmt Axialkräfte konstruktionsbedingt ausschließlich in einer Richtung auf. Treten in der Lagerung beidseitige oder wechselnde axiale Kräfte auf, werden zwei einreihige Lager gegeneinander angestellt. Die Montage erfolgt üblicherweise paarweise in O-Anordnung für höhere Momentabstützung oder in X-Anordnung, um Fluchtungsfehler auszugleichen.