3217 Schrägkugellager von NKE
3217 Schrägkugellager von NKE

NKE

Schrägkugellager NKE 3217

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
49,2 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Gewicht
3,4 kg
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Schrägkugellager NKE 3217
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Schrägkugellager NKE 3217

Das zweireihige Schrägkugellager 3217 von NKE Steyr (85x150x49,2 mm) nimmt kombinierte Radial- und Axialkräfte bei kompakter Baubreite auf.

Das Schrägkugellager 3217 von NKE Steyr ist als zweireihiges Wälzlager ausgeführt und nimmt radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), bietet das Lager eine hohe Formstabilität für industrielle Baugruppen. Mit den Abmessungen 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und einer Breite von 49,2 mm ersetzt diese Ausführung oft zwei separate einreihige Lager. Instandhalter und Konstrukteure nutzen diesen kompakten Aufbau, um axialen Bauraum auf Wellen einzusparen.

Wofür eignet sich das Schrägkugellager 3217 im Maschinenbau?

Dieses zweireihige Wälzlager kommt zum Einsatz, wenn Wellenführungen gleichzeitig radiale Lasten und beidseitig wirkende Axialkräfte aufnehmen müssen. Durch die innere Geometrie zweier Kugelreihen überträgt das Bauteil axiale Kräfte schräg zur Radialebene. Das ermöglicht eine definierte axiale Führung der Welle, ohne dass aufwändige Paarkonstruktionen aus zwei Einzellagern nötig sind. Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut fügt sich direkt in glatte Gehäusebohrungen ein.

Welche Rolle spielt die Toleranzklasse P0 beim Schrägkugellager 3217?

Das Lager ist in der Toleranzklasse P0 (Normaltoleranz, vergleichbar mit ABEC 1) gefertigt. Diese Genauigkeit entspricht dem Standard im allgemeinen Maschinenbau und definiert Maß-, Form- sowie Lauftoleranzen für einen ruhigen Lauf. Prüfen Sie vor dem Einbau den Wellensitz auf den Innendurchmesser von 85 mm und das Gehäuse auf 150 mm. Da der Außenring ohne Nut oder Flansch ausgeführt ist, erfolgt die axiale Festlegung im Gehäuse über Anlageschultern oder Gehäusedeckel.

Was zeichnet das Schrägkugellager 3217 aus?

Mit 85 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 49,2 mm Breite entspricht die Bauweise zwei spiegelbildlich angeordneten einreihigen Schrägkugellagern. Dadurch nimmt das Bauteil radiale Belastungen sowie Axialkräfte aus beiden Richtungen auf, benötigt axial jedoch weniger Bauraum als zwei Einzellager.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 3217?

Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm und eine Gesamtbreite von 49,2 mm. Vor der Montage empfiehlt sich die Abstimmung von Wellen- und Gehäusesitz auf diese Maße, um einen passgenauen Sitz zu erzielen.

Was bedeutet die Toleranzklasse P0 bei diesem Wälzlager?

Die Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) beschreibt die standardmäßige Fertigungsgenauigkeit für Maße und Rundlauf. Diese Klasse genügt den Anforderungen der meisten industriellen Standardanwendungen und trägt bei passender Passungswahl zu einem vibrationsarmen Lauf bei.

Aus welchem Werkstoff besteht das Schrägkugellager 3217?

Das Lager wird aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt. Dieser Wälzlagerstahl bietet eine hohe Festigkeit sowie Verschleißfestigkeit auf den Wälzkörperlaufbahnen. Für industrielle Anwendungen stellt 100Cr6 die etablierte Werkstoffbasis dar, da das Material hohen mechanischen Druckspannungen im Kontaktbereich zwischen Kugeln und Ringen standhält.

Wie unterscheidet sich ein zweireihiges Schrägkugellager von einem Rillenkugellager?

Schrägkugellager verfügen über schräg zur Radialebene geneigte Laufbahnen. Dadurch können sie höhere Axialkräfte aufnehmen als einreihige Rillenkugellager vergleichbarer Baugröße. Während Rillenkugellager primär für Radiallasten konstruiert sind, eignet sich die zweireihige Schrägkugellager-Bauform gezielt für kombinierte Belastungen und steifere Wellenführungen.

Wie wird der Außenring ohne Flansch im Gehäuse fixiert?

Da der Außenring dieses Lagers eine glatte Zylinderform ohne Flansch oder Sicherungsnut aufweist, erfolgt die axiale Positionierung über die Gehäusekonstruktion. Üblicherweise halten Gehäuseschultern, Distanzringe oder stirnseitig verschraubte Gehäusedeckel das Bauteil sicher in der vorgesehenen Einbauposition.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
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