FAG
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| 35 | 4,86 € | 43,74 € |
Das Schrägkugellager 7007 -B-XL-TVP von FAG Wälzlager führt Wellen mit 35 mm Durchmesser und nimmt kombinierte Radial- sowie einseitige Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7007 -B-XL-TVP ist ein einreihiges Wälzlager für industrielle Antriebs- und Führungssysteme. Mit einer Bohrung von 35 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm sowie einer Breite von 14 mm entspricht die Einheit gängigen Einbaumaßen. Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, bieten die massiven Ringe eine hohe Formstabilität und Festigkeit im Betrieb. Die Laufbahnen sind in Achsrichtung gegeneinander versetzt, wodurch die Wälzkörper Radial- und Axialkräfte unter einem definierten Winkel übertragen.
Das einreihige Lager nimmt dort Kräfte auf, wo gleichzeitig Radiallasten und einseitig wirkende Axialkräfte auf die Welle wirken. Durch die winklige Anordnung der Laufbahnen führt das Bauteil rotierende Wellen in definierter Achsrichtung. Typische Einsatzbereiche sind Baugruppen und Lagerstellen mit kombinierter Lastbeanspruchung. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in eine Richtung aufnimmt, erfolgt der Einbau häufig zusammen mit einem spiegelbildlich montierten zweiten Schrägkugellager.
Bei der Montage dieses Lagers bestimmt die Orientierung der Drucklinie die spätere Funktion im Lagersitz. Die Schultern an Innen- und Außenring weisen unterschiedliche Höhen auf, weshalb Fachkräfte auf die korrekte Einbaurichtung achten müssen. Einreihige Ausführungen erfordern zur spielfreien oder vorgespannten Führung eine exakte axiale Einstellung gegenüber dem Gegenlager. Zudem nimmt der Wälzlagerstahl 100Cr6 hohe Kontaktdrücke auf, setzt für einen reibungsarmen Lauf jedoch saubere Bedingungen und geeignete Schmierstoffe voraus.
Das Lager weist eine Innenbohrung von 35 mm, einen Außendurchmesser von 62 mm und eine Breite von 14 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf Wellen und in Gehäusebohrungen entsprechender Passungsauslegung, wie sie im allgemeinen Maschinenbau üblich sind.
Bedingt durch die schräg gegeneinander versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring leitet das Lager Axialkräfte in genau einer Richtung ab. Treten wechselnde oder beidseitige Schubkräfte auf, montieren Konstrukteure zwei Lager paarweise gegeneinander in O- oder X-Anordnung.
Der durchgehärtete Chromstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine hohe Oberflächenhärte, Ermüdungsfestigkeit sowie Formbeständigkeit. Dieser Standardwerkstoff eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinenbau und hält hohen Kontaktdrücken im Wälzpunkt bei fachgerechter Schmierung stand.
Während Standard-Rillenkugellager vorwiegend für Radiallasten und geringe Axialkräfte in beiden Richtungen ausgelegt sind, übertragen Schrägkugellager durch ihren Druckwinkel höhere Axialkräfte in einer Richtung. Zudem besitzen Schrägkugellager asymmetrische Ringschultern zur gezielten Kraftübertragung schräg zur Radialebene.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager kann Führungskräfte lediglich in eine axiale Richtung aufnehmen. Durch das gegenseitige Anstellen eines zweiten Lagers entsteht ein Lagersatz, der Axialkräfte in beiden Richtungen aufnimmt und eine spielfreie oder gezielt vorgespannte Lagerung der Welle ermöglicht.
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