NSK
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Das zweireihige Schrägkugellager 3202 C3 von NSK nimmt kombinierte Radial- sowie Axialkräfte auf und bietet durch vergrößerte Lagerluft thermische Reserven.
Dieses zweireihige Schrägkugellager 3202 C3 von NSK verfügt über eine Bohrung von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm sowie eine Breite von 15,9 mm. Die Fertigung erfolgt aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0 (ABEC 1). Ein Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich die Konstruktion für Einbaustellen mit gegebener Umgebungsschmierung.
Zweireihige Schrägkugellager sind baulich dafür ausgelegt, gleichzeitig hohe radiale Kräfte sowie axiale Lasten in beiden Richtungen aufzunehmen. Die Anordnung entspricht funktionell einem gepaarten Lagersatz, beansprucht axial jedoch weniger Bauraum. Typische Einsatzbereiche finden sich in Konstruktionen, an denen eine präzise Führung bei kombinierten Beanspruchungen gefordert ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +150 Grad Celsius.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Bauteile auszugleichen, ohne die Wälzkörper zu verspannen. Da das Lager offen ausgeführt ist, gelangt Schmierstoff ungehindert an die Laufbahnen. Eine geeignete Gehäuseabdichtung schützt die Lagerstelle vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 15 mm, einen Außendurchmesser von 35 mm und eine Gesamtbreite von 15,9 mm. Es besitzt einen zylindrischen Sitz ohne Nut oder Flansch am Außenring.
Das Nachsetzzeichen C3 steht für eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Diese Variante dient dazu, betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auszugleichen oder feste Passungen zu kompensieren, ohne dass es zu einer Verspannung der Kugelreihen kommt.
Durch den zweireihigen Aufbau mit schräg angeordneten Laufbahnen nimmt das Wälzlager radiale Belastungen sowie beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Die starre Konstruktion eignet sich zur Führung von Wellen, die Kippmomente oder wechselnde Axialkräfte aufnehmen müssen.
Als offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ist das Schrägkugellager für eine externe Schmierung vorgesehen. Je nach Anforderung erfolgt die Schmierung über einen bestehenden Ölkreislauf oder eine geeignete Fettfüllung im Gehäuse, wobei die Lagerstelle vor Verunreinigungen geschützt bleiben sollte.
Die Innen- und Außenringe sowie die Wälzkörper bestehen aus Wälzlagerstahl 100Cr6. Zur Kugelabstützung kommt ein Stahlblechkäfig zum Einsatz, der für Temperaturen im Bereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt ist.
Das Modell entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz PN, was im internationalen Vergleich der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Präzisionsstufe erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau für gleichmäßige Rundlaufeigenschaften.
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