NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 10,65 € | 202,31 € |
| 5 | 21,30 € | 191,66 € |
Das Schrägkugellager 7219 BWG von NSK bietet mit 95 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe Tragfähigkeit für kombinierte Lasten.
Das Schrägkugellager 7219 BWG ist ein einreihiges Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch die schräg versetzten Laufbahnen nimmt die Konstruktion gleichzeitig Radialkräfte und einseitig wirkende Axialkräfte auf. Dieses offene Lager verfügt über die Hauptabmessungen 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser sowie 32 mm Breite. Für die präzise Führung der Wälzkörper sorgt ein stabiler Stahlblechkäfig, der auch bei wechselnden Drehzahlen formstabil bleibt.
Der Einsatz des Schrägkugellagers 7219 BWG empfiehlt sich dort, wo neben radialen Lasten erhebliche einseitige Axialkräfte auf die Welle wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit kombinierten Belastungen sowie im allgemeinen Maschinenbau. Da ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte nur in eine Richtung abstützt, erfolgt der Einbau in der Regel paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein zweites Lager. Die offene Bauform erlaubt eine direkte Schmierung über das umgebende Öl- oder Schmierfettsystem.
Der Nenndruckwinkel bestimmt die Kraftübertragung zwischen Innen- und Außenring. Bei der Variante mit 40 Grad Druckwinkel überträgt das Lager steilere Kraftkomponenten als bei kleineren Winkeln, wodurch die axiale Belastbarkeit erhöht ist. Das Lager besitzt normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Beachten Sie bei der Auslegung, dass die offene Bauweise ein sauberes Gehäuseumfeld sowie externe Dichtungen verlangt, um das Lager im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad sachgerecht zu betreiben.
Mit einem Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Schrägkugellager Axialkräfte gezielt in einer Richtung auf. Es besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und führt die Wälzkörper in einer Kugelreihe mit einem formstabilen Stahlblechkäfig. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Hauptmaße betragen 95 mm Bohrungsdurchmesser, 170 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite. Der Außenring besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich die Lagereinheit passgenau in zylindrische Gehäusebohrungen einsetzen lässt.
Die offene Ausführung kommt ohne integrierte Schleif- oder Deckscheiben aus. Konstruktionen mit externer Zirkulationsschmierung oder Ölbad profitieren von dieser Bauform, da das Schmiermittel ungehindert zu den Wälzkörpern gelangt. Gleichzeitig verringert der Verzicht auf schleifende Dichtlippen den Reibungswiderstand im Betrieb.
Die zulässigen Betriebstemperaturen liegen zwischen -20 und +150 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig weisen in diesem thermischen Fenster eine hohe Formstabilität auf. Für den sicheren Lauf ist lediglich ein Schmierstoff zu wählen, der die Betriebstemperatur der Lagerstelle abdeckt.
Da das Lager Axialkräfte nur aus einer Richtung aufnimmt, montieren Monteure einreihige Schrägkugellager meist paarweise gegeneinander. Je nach geforderter Wellenführung und Kippsteifigkeit wählen Konstrukteure eine O- oder X-Anordnung. Das gewünschte Betriebsspiel oder eine Vorspannung stellt sich dabei über das Anstellen der Lagerringe ein.
Normale Radiallagerluft kennzeichnet das genormte Standard-Lagerspiel im Anlieferungszustand. Nach dem Aufpressen auf die 95-mm-Welle sowie dem Einschieben in das Gehäuse verringert sich das Radialspiel durch die elastische Aufweitung und Einschnürung der Ringe auf das gewünschte Betriebsmaß.
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