NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 12,42 € | 111,73 € |
Das Schrägkugellager 3213 C3 von NSK bietet mit 65x120x38,1 mm hohe Tragfähigkeit für kombinierte Lasten bei vergrößerter Lagerluft.
Das Schrägkugellager 3213 C3 ist ein offenes, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch seinen Aufbau aus Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt die Konstruktion Radialkräfte sowie Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und eignet sich für präzise Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Zweireihige Schrägkugellager dieser Baugröße kommen überall dort zum Einsatz, wo ein einzelnes Lager kombinierte Belastungen aufnehmen soll. Die kompakte Baubreite von 38,1 mm spart gegenüber zwei gepaarten Einzellagern axialen Bauraum ein. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit kombinierten Belastungen und wechselnden Axialkräften. Weil das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in vorhandene Ölkreisläufe integrieren oder mit anwendungsspezifischem Schmierfett versorgen.
Die Kennzeichnung C3 weist auf eine gegenüber dem Standard vergrößerte radiale Lagerluft hin. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen aus, wenn Welle und Gehäuse unterschiedliche Temperaturen erreichen oder feste Passungen die Laufbahnen verengen. Die Lagerluftreserve mindert die Gefahr eines Klemmens der Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung bis +150 Grad Celsius. Für Konstrukteure und Instandhalter trägt diese Variante zu einem leichten Lauf bei wechselnden Betriebsbedingungen bei.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Breite von 38,1 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus. Diese genormten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellensitzen und in Lagergehäusen im industriellen Umfeld.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft oberhalb der Standardklasse. Die Wälzkörper besitzen dadurch im unmontierten Zustand mehr Spielraum. Diese zusätzliche Lagerluft kompensiert temperaturbedingte Ausdehnungen im Betrieb und wirkt einem Verspannen des Lagers bei festen Passungen auf der Welle entgegen.
NSK fertigt die Ringe und Wälzkörper aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Maßstabilität aus. Als Führungselement dient ein Stahlblechkäfig, der die Kugelreihen auf Abstand hält und für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt ist.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dicht- oder Deckscheiben. Dadurch kann Schmierstoff aus einem Ölbad oder einer externen Schmierung ungehindert an die Laufbahnen gelangen und Betriebswärme abführen. Diese Bauform setzt eine Gehäuseabdichtung gegen Schmutz voraus, erlaubt dafür aber die freie Schmierstoffwahl.
Ein zweireihiges Lager stützt Radialkräfte sowie beidseitige Axialkräfte ab. Der winklige Kontakt der Laufbahnen ermöglicht zudem die Abstützung von Kippmomenten. Die Konstruktion ersetzt funktionell zwei gegeneinander angestellte einreihige Schrägkugellager bei geringerem Montageaufwand und kompakterem Bauraumbedarf.
Der zulässige Temperaturbereich für das Lager reicht von -20 bis +150 Grad Celsius. Die thermische Einsatzgrenze wird durch den Wälzlagerstahl 100Cr6 und den temperaturfesten Stahlblechkäfig bestimmt. Bei der Auslegung müssen Anwender darauf achten, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für diese Betriebstemperaturen freigegeben ist.
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