SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,89 € | 282,84 € |
| 5 | 29,77 € | 267,96 € |
Das Schrägkugellager 3217 A von SKF nimmt als zweireihiges Wälzlager mit 85x150x49,2 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte auf.
Mit dem Schrägkugellager 3217 A steht ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen zur Verfügung. Das Lager überträgt durch seinen Druckwinkel von 30 Grad gleichzeitig radiale Belastungen und axiale Kräfte in beiden Richtungen. SKF fertigt die Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die beiden Kugelreihen im laufenden Betrieb. Dank der offenen Bauweise lässt sich das Lager passend zur umgebenden Konstruktion individuell mit Schmierfett oder Schmieröl versorgen.
Das zweireihige Schrägkugellager 3217 A eignet sich vor allem für Lagerstellen, an denen kombinierte Belastungen und Kippmomente auf engem axialem Bauraum wirken. Kompakte Wellenlagerungen profitieren davon, dass das Lager Kräfte in beide Axialrichtungen abstützt und damit gepaarte Einzellager ersetzt. Das spart axialen Bauraum und reduziert den Montageaufwand in der Konstruktion deutlich.
Bei der offenen Ausführung ohne integrierte Dichtungen ist eine geeignete äußere Abdichtung des Gehäuses vorzusehen. So bleiben die Laufbahnen vor dem Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit geschützt. Der Druckwinkel von 30 Grad begünstigt eine hohe axiale Tragfähigkeit bei stabiler Führung der Welle. Beachten Sie bei der Auslegung den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad sowie die normale Radiallagerluft in Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Das Lager weist eine Bohrung von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 49,2 mm auf. Diese Abmessungen erlauben einen passgenauen Einbau in Gehäuse und auf Wellen mit entsprechenden Passmaßen. Ein Außenring ohne Flansch und Nut ermöglicht einen klassischen zylindrischen Lagersitz.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen axiale Belastungen aus beiden Richtungen sowie hohe Radialkräfte auf. Konstruktiv entspricht die Anordnung einem Satz aus zwei gegeneinander angestellten einreihigen Lagern, benötigt jedoch weniger axialen Bauraum. Dies spart Platz in der Maschinenkonstruktion und sorgt für eine steife Führung bei Momentbelastungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragung zwischen den Laufbahnen und den Wälzkörpern schräg zur Radialebene. Bei einem Winkel von 30 Grad nimmt das Lager erhebliche Axialkräfte auf. Gleichzeitig bleibt eine hohe radiale Tragfähigkeit erhalten, was das Bauteil passend für Konstruktionen mit kombinierten Belastungsrichtungen macht.
Als offenes Wälzlager ohne Dichtscheiben lässt sich das Schmiermittel passend zu den Einsatzbedingungen und Drehzahlen der Konstruktion frei wählen. Je nach Auslegung eignen sich Wälzlagerfette oder eine kontinuierliche Ölschmierung. Externe Gehäusedichtungen halten das Schmiermittel im Lagerraum und schließen Partikel sowie Feuchtigkeit aus.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Die Komponenten aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Rahmen ihre Formstabilität. Für einen reibungslosen Betrieb muss auch das gewählte Schmiermittel für die anfallenden Temperaturen in der Lagerstelle freigegeben sein.
Toleranzklasse P0 (auch als Normaltoleranz PN oder ABEC 1 bezeichnet) definiert die standardmäßigen Maß- und Lauftoleranzen für Industrieanwendungen. Die normale Radiallagerluft dient dazu, dass das Lager nach dem Einbau auf die Welle und in das Lagergehäuse das nötige Betriebsspiel für einen leichten Lauf beibehält.
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