NSK
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| 35 | 4,36 € | 39,09 € |
Das Schrägkugellager 7207 BEAT85SUGA von NSK (35x72x17 mm) nimmt kombinierte Belastungen bei hoher Laufruhe über einen 40-Grad-Druckwinkel auf.
Das Schrägkugellager 7207 BEAT85SUGA ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 17 mm Breite. NSK fertigt dieses Lager in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es besitzt normale Radiallagerluft sowie einen leichten Polyamidkäfig. Die Ausführung ist offen gestaltet und für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Durch die versetzten Laufbahnen eignet sich diese Bauart gezielt für Lagerungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften.
Einreihige Schrägkugellager nehmen Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf. Mit einem Druckwinkel von 40 Grad stützt das Schrägkugellager 7207 BEAT85SUGA axiale Lastanteile in einer Richtung ab. Häufig montieren Anwender diese Lager paarweise oder angestellt gegen ein zweites Lager, um beide Axialrichtungen abzudecken. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Wellenführungen, bei denen Komponenten präzise fixiert werden müssen und schräg zur Radialebene wirkende Belastungen auftreten.
Der integrierte Polyamidkäfig reduziert im Vergleich zu Metallausführungen das Eigengewicht der rotierenden Teile und begünstigt einen geräuscharmen Lauf innerhalb des Temperaturbereichs von -20 bis +120 Grad. Mangels integrierter Dichtscheiben gelangt Schmierstoff wie Öl oder Fett direkt an die Wälzkörper, während die umgebende Konstruktion den Schutz vor Fremdpartikeln übernimmt. Der Außenring ohne Flansch und Nut lässt sich dabei bündig in die Gehäusebohrung einpassen.
Das Wälzlager verfügt über einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm und eine Breite von 17 mm. Diese genormten Hauptmaße definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Der zylindrische Außenring ist flanschlos gefertigt und besitzt keine Nut.
Der Druckwinkel beschreibt die Linie, entlang der die Berührungskräfte zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen verlaufen. Bei einem Winkel von 40 Grad stützt das Lager Axialkräfte in einer Richtung besonders gut ab. Dadurch lassen sich axiale Führungskräfte gemeinsam mit anfallenden Radiallasten stabil über eine einzelne Kugelreihe übertragen.
Da das Bauteil ab Werk ohne Dicht- oder Deckscheiben ausgeführt ist, gelangt der Schmierstoff direkt an die Wälzkörper. Je nach Einsatzfall eignet sich die Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Zum Schutz vor Partikeln und Feuchtigkeit müssen externe Dichtungen im umgebenden Gehäuse vorgesehen werden.
Käfige aus Polyamid zeichnen sich durch ein geringes Trägheitsmoment und eine hohe Dämpfung gegen Schwingungen aus. Sie unterstützen einen ruhigen Lauf des Wälzlagers. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad, was den werkstoffbedingten Grenzen des Kunststoffs im dauerhaften Betrieb entspricht.
Diese Angabe definiert die Fertigungsgenauigkeit der Lagerringe und des Rundlaufs nach internationalen Standards. P0, Normaltoleranz (PN) sowie ABEC 1 bezeichnen die Standard-Genauigkeitsklasse für Industrieanwendungen. Sie reicht für allgemeine Maschinenbauprojekte und industrielle Lagerungen mit regulären Anforderungen an Maßhaltigkeit und Führungsgenauigkeit vollkommen aus.
Ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager nimmt Axiallasten konstruktionsbedingt nur in einer axialen Richtung auf. Für wechselnde oder beidseitige Axialkräfte montieren Konstrukteure üblicherweise zwei gegeneinander angestellte Lager in O- oder X-Anordnung. Auf diese Weise fängt jeweils ein Lager die Last in eine Richtung ab.
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