NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 19,33 € | 367,10 € |
| 5 | 38,65 € | 347,78 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7318 B von NSK mit 90 mm Bohrung nimmt hohe Axialkräfte in einer Richtung sowie Radiallasten auf.
Das Schrägkugellager 7318 B ist ein einreihiges Wälzlager für kombinierte Belastungen. Bei diesem Modell mit den Maßen 90x190x43 mm stehen die Laufbahnen von Innen- und Außenring schräg zur Lagerachse. NSK fertigt das Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Kugeln gleichmäßig und eignet sich für Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Durch den Druckwinkel von 40 Grad nimmt das Schrägkugellager 7318 B erhebliche Axialkräfte in einer Richtung auf. Es kommt dort zum Einsatz, wo Radialkugellager axial an Leistungsgrenzen stoßen, insbesondere bei Lagerungen mit dominierender einseitiger Axialbeanspruchung. Da ein Einzellager Axialkräfte nur einseitig aufnimmt, erfolgt der Einbau im Maschinenbau meist paarweise gegeneinander angestellt, um beide Lastrichtungen abzufangen.
Als offenes Wälzlager besitzt das Schrägkugellager 7318 B keine integrierten Dichtscheiben. Diese Konstruktion erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl über Gehäusekreisläufe. Um Schmutzeintrag zu vermeiden, ist eine externe Gehäusedichtung vorzusehen. Die normale Radiallagerluft ermöglicht den Einsatz auf Standard-Wellensitzen, während der Außenring ohne Flansch und Nut bündig in zylindrische Gehäusebohrungen passt.
Das Lager verfügt über eine Bohrung von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 43 mm. In Verbindung mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) lässt sich die Ausführung auf zylindrische Wellensitze und in Standardgehäuse ohne Nut oder Flansch einpassen.
Der Buchstabe B steht bei NSK für einen Druckwinkel von 40 Grad. Die Kräfte werden entlang dieser Wirkungslinie schräg zur Radialebene übertragen. Dadurch ist das Bauteil gezielt für die Aufnahme starker Axialkräfte ausgelegt, die in einer Belastungsrichtung auf die Welle einwirken.
Als offene Variante besitzt das Lager keine integrierten Dichtscheiben. Vor Inbetriebnahme ist eine Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder über ein Ölbad vorzusehen. Die Werkstoffkombination aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und Stahlblechkäfig ist für Temperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt.
Schrägkugellager verfügen über asymmetrisch ausgeführte Laufbahnschultern im Innen- und Außenring. Während Rillenkugellager vorrangig Radialkräfte tragen, führen Schrägkugellager kombinierte Radial- und hohe Axiallasten. Die Schultergeometrie ermöglicht dabei eine gezielte Kraftübertragung entlang des Druckwinkels.
Ein einzelnes Schrägkugellager nimmt Axialkräfte nur in einer Richtung auf. Sobald eine Radiallast anliegt, entsteht im Lager zudem eine innere Axialkraft. Um eine Welle beidseitig axial zu führen und die erforderliche Vorspannung herzustellen, wird das Lager üblicherweise spiegelbildlich gegen ein zweites Lager angestellt.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln. Seine Bauweise sorgt für geringe rotierende Massen und erleichtert die Durchspülung mit Schmierstoff. Er bleibt im Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius formstabil.
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