KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 10,61 € | 201,72 € |
| 20 | 21,23 € | 191,10 € |
Das Schrägkugellager 7220 BG von JTEKT-KOYO nimmt mit 100 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe Axiallasten in einer Richtung auf.
Das einreihige Schrägkugellager 7220 BG von JTEKT-KOYO eignet sich für Lagerungsfälle, bei denen radiale Kräfte gemeinsam mit einseitig wirkenden axialen Belastungen auftreten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich dieses offene Wälzlager durch Formstabilität im Betriebsbereich von -20 bis +120 Grad aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zwischen den schräg versetzten Laufbahnen. Mit den Hauptabmessungen 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite entspricht das Bauteil der Toleranzklasse P0.
Dieses einreihige Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen neben Radialkräften erhebliche Führungskräfte in einer Axialrichtung aufnehmen müssen. Durch die asymmetrische Schulterausführung der Lagerringe stützt die Konstruktion axiale Kräfte zielgerichtet ab. Typische Einsatzfälle finden sich in Antriebssträngen und Wellenlagerungen mit einseitiger Führung. Da Einzellager axiale Belastungen nur einseitig aufnehmen, stellen Anwender dem Bauteil in der Konstruktion üblicherweise ein zweites Gegenlager gegenüber, um wechselnde Schubkräfte aufzufangen.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Ausführung 7220 BG eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit. Die Kräfte verlaufen schräg zur Radialebene durch das Lager, wodurch axiale Belastungen wirksam aufgenommen werden. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtscheiben benötigt das Lager eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion. Sie wählen das Schmiermittel passend zu Betriebstemperatur und Drehzahl frei aus. Zudem erleichtert die offene Bauform die Nachschmierung und den Schmierstoffwechsel während geplanter Instandhaltungsintervalle.
Die Abmessungen betragen 100 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 34 mm Breite. Diese Maße definieren den Einbauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz. Die Ausführung besitzt einen Außenring ohne Flansch oder Nut und entspricht den Standardwerten der Baureihe 7220.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die Aufnahme hoher Axialkräfte in einer Richtung. Dadurch eignet sich das Bauteil besonders für Konstruktionen, bei denen Axialbelastungen dominieren oder gezielt abgestützt werden müssen.
Bei offenen Lagern verzichtet die Konstruktion auf feste Dichtscheiben. Dies ermöglicht den flexiblen Einsatz von Öl- oder Fettschmierung entsprechend den Anforderungen der Gesamtanlage. Das Schmiermittel gelangt ungehindert an Laufbahnen und Kugeln. Die Gehäusekonstruktion übernimmt in diesem Fall die Abdichtung gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 mit Stahlblechkäfig gefertigt, deckt das Modell einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzwerte behalten die Werkstoffe ihre Maßstabilität und Härte. Achten Sie bei der Auslegung darauf, dass das eingesetzte Schmiermittel ebenfalls für die herrschenden Betriebstemperaturen freigegeben ist.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 bzw. PN gefertigt, was im US-amerikanischen Raum der Einstufung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse erfüllt die regulären Anforderungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus an Rundlauf- und Maßgenauigkeit. Für Sonderanwendungen mit extremen Präzisionsanforderungen existieren feiner tolerierte Ausführungen.
Einreihige Schrägkugellager nehmen Axialkräfte konstruktionsbedingt nur in einer Richtung auf. Daher werden sie in der Praxis meist paarweise gegeneinander angestellt, beispielsweise in O- oder X-Anordnung. Diese Montageart dient dazu, ein definiertes Betriebsspiel einzustellen und die Welle axial beidseitig zu führen.