SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,53 € | 67,13 € |
| 30 | 7,07 € | 63,59 € |
Das Schrägkugellager 3207 A-2Z/C3MT33 von SKF nimmt mit 35x72x27 mm hohe radiale sowie beidseitig axiale Kräfte im Betrieb auf.
Das zweireihige Schrägkugellager 3207 A-2Z/C3MT33 von SKF entspricht konstruktiv zwei einreihigen Schrägkugellagern in kompakter O-Anordnung. Es führt Wellen bei kombinierten Belastungen und beansprucht axial weniger Bauraum als zwei Einzellager. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), verfügt dieses Lager über einen Stahlblechkäfig und schützende Deckscheiben auf beiden Seiten. Dank des Nenndruckwinkels von 30 Grad überträgt die Konstruktion auftretende Axialkräfte gezielt in beide Richtungen.
Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses Lager zurück, wenn rotierende Bauteile gleichzeitig starke Radialkräfte und wechselnde Axialschübe aufnehmen müssen. Durch die starre O-Anordnung der beiden Kugelreihen stützt das Lager auch wirkende Kippmomente wirksam ab. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit kombinierten Last- und Momentenbeanspruchungen. Die integrierten Deckscheiben halten groben Schmutz und feste Partikel fern, während der zulässige Betriebsbereich von -30 bis +110 Grad reicht.
Die Nachsetzzeichen weisen auf zwei funktionale Besonderheiten hin. Die erhöhte Radiallagerluft C3 verhindert ein Verspannen der Wälzkörper, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse auftreten oder feste Passungen das Radialspiel verringern. Parallel dazu sorgt die Toleranzklasse P6 (entspricht ABEC 3) für engere Maß- und Lauftoleranzen als der Standard. Dies fördert eine verbesserte Rundlaufgenauigkeit bei höheren Drehzahlen. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Umfangsnut aus und passt in zylindrisch gebohrte Gehäuseaufnahmen.
Die Maße betragen 35 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 27 mm Gesamtbreite. Diese Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe 3207. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Nut.
Der zweireihige Aufbau ermöglicht es, axiale Belastungen in beiden Richtungen aufzunehmen. Im Vergleich zu zwei gegeneinander angestellten einreihigen Lagern spart diese fertige Einheit Baubreite ein und vereinfacht den Einbau, da der Innenabstand der Laufbahnen herstellerseitig exakt aufeinander abgestimmt ist.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen der Welle aus. Auch bei festen Passungssitzen trägt dies zu einem hemmungsfreien Lauf der Wälzkörper bei.
Die beidseitig angebrachten Deckscheiben aus Stahlblech decken den Innenraum des Lagers berührungslos ab. Sie schützen die Wälzkörper und Laufbahnen vor dem Eindringen fester Schmutzpartikel. Zudem verringern sie das Austreten des werksseitigen Schmierstoffs, ohne dabei zusätzliche Reibungswärme durch schleifende Dichtlippen zu erzeugen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Wirkungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln und den Laufbahnen relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 30 Grad bietet ein ausgewogenes Verhältnis, um hohe Radialkräfte mit stabilen axialen Führungskräften in beiden Richtungen zu kombinieren.
Das Lager ist für einen Dauerbetrieb von -30 bis +110 Grad ausgelegt. Dieser Temperaturbereich harmoniert mit dem verwendeten Wälzlagerstahl 100Cr6, den metallischen Deckscheiben und dem Stahlblechkäfig, wodurch das Lager für vielfältige Aufgaben im allgemeinen Maschinenbau geeignet ist.
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