FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 29,90 € | 568,11 € |
| 3 | 59,81 € | 538,20 € |
Das Schrägkugellager 3314 -DA von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager mit 70 mm Bohrung, 150 mm Außendurchmesser und 63,5 mm Breite für kombinierte Lasten.
Das Schrägkugellager 3314 -DA ist als zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen konzipiert. Durch seine Bauform nimmt dieses Lager radiale Kräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die kompakte Baueinheit beansprucht im Vergleich zu zwei gepaarten Einzellagern weniger Bauraum auf der Welle. Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und einer Breite von 63,5 mm eignet sich dieses Lager von FAG für hoch belastete Lagerstellen im Maschinenbau.
Dieses zweireihige Schrägkugellager kommt dort zum Einsatz, wo gleichzeitig Radialkräfte und wechselnde Axialkräfte auf die Welle wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Maschinenkomponenten und industriellen Antrieben. Durch die gegeneinander geneigten Kugelreihen führt das Lager die Welle axial steif in beide Richtungen. Konstruktionen profitieren von dieser Bauform, wenn Kippmomente auftreten, die eine breite Stützbasis im Lagergehäuse erfordern.
Zweireihige Schrägkugellager entsprechen funktionell zwei spiegelbildlich angeordneten einreihigen Lagern, beanspruchen jedoch axial weniger Einbauraum. Bei der Auswahl sind der Wellendurchmesser von 70 mm und der Außendurchmesser von 150 mm mit der Gehäusepassung abzustimmen. Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, erfordert die Lagerstelle eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine passende Schmierstoffversorgung. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Schmierung direkt im laufenden Betrieb.
Als zweireihiges Schrägkugellager verfügt diese Ausführung über zwei gegeneinander angestellte Kugelreihen. Diese Konstruktion ermöglicht die Aufnahme von Radialkräften und beidseitig wirkenden Axialkräften in einer einzelnen Baueinheit. Das Bauteil von FAG verbindet eine hohe Tragfähigkeit mit einer axial kompakten Gesamtbreite von 63,5 mm.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 63,5 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen bestimmen die Auslegung der Anschlusskonstruktion, der Welle und der Gehäusebohrung. Diese Maße sollten vor der Montage anhand der Zeichnung der Maschinenkomponente abgeglichen werden.
Anders als einreihige Ausführungen nimmt dieses zweireihige Lager Axialbelastungen aus beiden Richtungen auf. Die Drucklinien verlaufen schräg zur Radialebene, wodurch die Wälzkörper die Kräfte winkelversetzt übertragen. Diese Eigenschaft stabilisiert die Welle bei wechselnden Schubkräften und trägt dazu bei, axiales Spiel in der Lagerstelle zu begrenzen.
Das offene Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben, wodurch das Schmiermittel direkt an die Wälzkörper gelangt. Die Lagerstelle lässt sich flexibel über eine Öl- oder Fettschmierung versorgen. Im Gehäuse sind geeignete externe Abdichtungen vorzusehen, um das Austreten von Schmierstoff und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Während Rillenkugellager vorrangig Radialkräfte und geringe Axialkräfte aufnehmen, sind Schrägkugellager gezielt für kombinierte Lasten ausgelegt. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen nehmen sie Axialkräfte auf und stützen Kippmomente durch eine breitere Basis ab als ein einfaches Radialrillenkugellager gleicher Abmessung.
Beim Einbau auf die Welle mit 70 mm Durchmesser ist auf eine gleichmäßige Kraftübertragung zu achten. Montagekräfte dürfen nicht über die Wälzkörper eingeleitet werden, um Schäden an den Laufbahnen zu vermeiden. Geeignete mechanische Werkzeuge oder ein thermisches Anwärmen unterstützen das fachgerechte Fügen auf den Lagersitz.
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