NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 22,26 € | 423,30 € |
| 5 | 44,55 € | 401,01 € |
Einreihiges Schrägkugellager 7319 B mit 40 Grad Druckwinkel und Stahlblechkäfig in den Abmessungen 95x200x45 mm für kombinierte radiale und axiale Lasten.
Das Schrägkugellager 7319 B von NSK nimmt gleichzeitig radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte auf. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt dieses Wälzlager die Belastungen unter einem definierten Winkel durch den Kugelringsatz. Die Ausführung besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit normaler Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1. Das offene Bauteil besitzt keinen Flansch oder Nut am Außenring.
Das Schrägkugellager 7319 B kommt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen nennenswerte Axialkräfte in einer Richtung mit radialen Kräften zusammentreffen. Einreihige Ausführungen dieser Bauart stützen Axiallasten konstruktionsbedingt nur einseitig ab. Für wechselnde Axiallasten montieren Sie typischerweise ein zweites Gegenlager. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand, was für einen gleichmäßigen Rundlauf in entsprechenden Lagerungsanordnungen sorgt.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet bei diesem Wälzlager einen steilen Druckwinkel von 40 Grad. Ein größerer Berührungswinkel steigert die axiale Belastbarkeit gegenüber Lagern mit kleinerem Winkel. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungsscheiben handelt, ist eine bauseitige Schmierstoffversorgung erforderlich. Das Produkt ist für einen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt, was weite Einsatzgrenzen im industriellen Umfeld erlaubt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 45 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen und in zylindrischen Gehäusebohrungen.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten von Kugel und Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad verleiht dem Wälzlager eine hohe axiale Aufnahmefähigkeit bei einseitiger Belastungsrichtung.
Weil keine Dicht- oder Deckscheiben integriert sind, erfolgt die Schmierung über den umgebenden Gehalteraum mittels Fett oder Öl. Die offene Konstruktion erleichtert den Durchfluss von Schmierstoffen und ermöglicht eine gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +150 Grad. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieses Intervalls ihre Formstabilität und mechanischen Eigenschaften.
Bedingt durch die unterschiedlich hohen Schultern an Innen- und Außenring stützen sich die Kugeln nur bei Schub in eine Richtung fest an der Laufbahn ab. Bei entgegengesetzter Kraftwirkung würde sich der Lagersatz lockern, weshalb stets eine Gegenführung nötig ist.
P0 entspricht der normalen Toleranzklasse (PN) beziehungsweise ABEC 1. Sie definiert die zulässigen Abweichungen für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Lagerringe und deckt die Anforderungen an industrielle Lagerungsanwendungen ab.
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