NACHI
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Das zweireihige Schrägkugellager 5204 ZZ von NACHI (20x47x20,6 mm) nimmt beidseitig Axial- sowie Radiallasten auf und schützt vor Schmutzeintrag.
Das Schrägkugellager 5204 ZZ ist ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers NACHI, gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Durch den inneren Aufbau nimmt diese Konstruktion Radialkräfte und gleichzeitig beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Mit den Hauptabmessungen von 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 20,6 mm Breite bietet das Lager eine kompakte Alternative zu zwei gepaarten Einzellagern. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad.
Konstrukteure nutzen dieses Lager überall dort, wo Wellen bei begrenztem axialem Bauraum gleichzeitig eine radiale Führung und axiale Fixierung in beide Richtungen verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Baugruppen, Wellenlagerungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen. Da das Lager beidseitige Deckscheiben besitzt, eignet es sich für Umgebungen mit mäßiger Partikelbelastung, in denen keine schleifende Dichtung mit hoher Reibung erwünscht ist.
Die beidseitigen Deckscheiben (Nachsetzzeichen ZZ) bestehen aus profiliertem Stahlblech und bilden einen berührungsfreien Dichtspalt zum Innenring. Diese Konstruktion schützt das Lagerinnere vor groben Verunreinigungen, erzeugt jedoch im Gegensatz zu schleifenden Gummidichtungen keine zusätzliche Reibungswärme. Das Lager behält dadurch seine Leichtgängigkeit. Das Bauteil verfügt über normale Radiallagerluft und entspricht der Toleranzklasse P0 (ABEC 1).
Mit 20 mm Bohrungsdurchmesser, 47 mm Außendurchmesser sowie 20,6 mm Gesamtbreite entspricht das Bauteil den genormten Maßen dieser Bauform. Konstrukteure nutzen diese zweireihige Ausführung häufig, um zwei gegeneinander angestellte einreihige Lager auf engem Raum kompakt zu ersetzen.
Das Nachsetzzeichen ZZ kennzeichnet beidseitig montierte Deckscheiben aus Stahlblech. Diese Scheiben schirmen die Wälzkörper und Laufbahnen berührungslos gegen das Eindringen fester Schmutzpartikel ab. Weil kein Schleifkontakt zum Innenring besteht, entsteht keine zusätzliche Reibung, was einen leichten Lauf über den gesamten Drehzahlbereich begünstigt.
Dank der zweireihigen Anordnung der Kugelreihen nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte und zugleich axiale Kräfte aus beiden Richtungen auf. Die Laufbahnen sind im Innen- und Außenring schräg zueinander versetzt, wodurch die Kraftübertragung unter einem definierten Druckwinkel erfolgt. Es fungiert somit als Festlager zur beidseitigen Wellenführung.
NACHI spezifiziert für dieses Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Innerhalb dieser Temperaturspanne bleibt das Gefüge des Stahls maßstabil. Bei der Projektierung sollten Sie sicherstellen, dass auch der eingesetzte Schmierstoff für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
P0 bezeichnet die Normaltoleranz für metrische Wälzlager, während ABEC 1 der entsprechenden US-amerikanischen Einstufung entspricht. Diese Klassifizierung definiert zulässige Maß-, Form- und Laufabweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlauf. Sie bietet eine standardisierte Passgenauigkeit für den regulären Einbau im Maschinen- und Anlagenbau.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen Kugeln und Laufbahnen im Auslieferungszustand vor der Montage. Beim Aufpressen auf die Welle oder dem Einbau in das Gehäuse verringert sich dieses Radialspiel durch die Passungsüberdeckung geringfügig. Die Ausführung mit Normalspiel ist für Standard-Betriebsbedingungen ohne extreme thermische Dehnungen vorgesehen.
Nachi Europe GmbH
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