SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,21 € | 269,88 € |
| 5 | 28,42 € | 255,67 € |
Das Schrägkugellager 7315 BECBY von SKF mit 75 mm Bohrung kombiniert hohe Tragfähigkeit mit erhöhter Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7315 BECBY aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) nimmt kombinierte Belastungen aus radialen und axialen Kräften auf. Als offenes Lager ausgelegt, arbeitet es in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die Ausführung der Baureihe Explorer verfügt über einen Druckwinkel von 40 Grad, wodurch Axialkräfte in einer Richtung wirkungsvoll abgestützt werden. Ein geführter Messingblechkäfig unterstützt den ruhigen Lauf der Wälzkörper.
Konstrukteure setzen dieses Wälzlager vor allem dort ein, wo hohe Radialkräfte mit einseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Typische Einsatzbereiche sind rotierende Wellen in Industrieanwendungen mit anspruchsvollem Dauerbetrieb. Dank der Toleranzklasse mit Maßgenauigkeit P6 und gesteigerter Laufgenauigkeit P5 eignet sich das Lager gezielt für Baugruppen, die eine präzise Führung der rotierenden Welle verlangen. Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen lässt sich das Schmiersystem flexibel über Öl oder Fett von außen versorgen.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht der Lagerstelle eine hohe axiale Steifigkeit in Hauptlastrichtung. Die Kennzeichnung BECBY weist zudem auf eine universelle Verwendbarkeit im Satz hin. Bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung weist das Lagerpaar eine geringe Axialluft auf. Diese Eigenschaft erleichtert die Montage, da aufwendiges manuelles Ausdistanzieren im Gehäuse entfällt.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm sowie einer Breite von 37 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den passgenauen Einbau in glatte Gehäusebohrungen unterstützt.
Ein Druckwinkel von 40 Grad definiert die Kraftübertragung zwischen Innenring, Kugeln und Außenring relativ zur Radialebene. Diese Geometrie ermöglicht es, Axialkräfte wirksam abzustützen. Die axiale Kraftaufnahme erfolgt bei einreihigen Schrägkugellagern konstruktionsbedingt in genau einer Richtung.
Wegen der einseitigen axialen Lastaufnahme erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung. Das Lagerpaar weist in diesen Konfigurationen ab Werk eine geringe Axialluft auf. Dadurch vereinfacht sich das Einstellen des Axialspiels über Passscheiben bei der Montage.
Weil das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt anwendungsabhängig über Ölkreisläufe oder Fettfüllungen innerhalb der Betriebstemperaturen von -20 bis +150 Grad Celsius.
Gefertigt ist das Schrägkugellager mit Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 sowie Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Gegenüber der Normaltoleranz bedeutet dies engere Fertigungstoleranzen bezüglich Rundlauf und Planlauf, was die Schwingungsneigung reduziert und die Führungsgenauigkeit der Welle verbessert.
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