KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 3,90 € | 74,18 € |
| 30 | 7,81 € | 70,27 € |
Das Schrägkugellager 7215 B von JTEKT-KOYO nimmt bei den Maßen 75x130x25 mm einseitige Axialkräfte sowie kombinierte Radiallasten im Maschinenbau auf.
Das Schrägkugellager 7215 B ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Der Hersteller JTEKT-KOYO fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Es besitzt eine 75-mm-Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 25 mm Breite. Ausgelegt mit normaler Radiallagerluft nimmt die Konstruktion Radialkräfte sowie einseitige Axialkräfte auf. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Konstrukteure setzen dieses Schrägkugellager bevorzugt dort ein, wo Radialkräfte mit axialen Belastungen aus einer Richtung zusammentreffen. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit einseitig wirkenden Axialschüben. Das Lager erfordert für die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte stets ein zweites, gegengestelltes Wälzlager. Als offenes Bauteil ohne Dichtscheiben eignet es sich für Einbauräume mit bauseitiger Schmierstoffversorgung.
Das Nachsetzzeichen B kennzeichnet einen Druckwinkel von 40 Grad. Diese Geometrie verlagert den Kraftfluss schräg zur Radialebene und ermöglicht eine hohe axiale Belastbarkeit in einer Richtung. Bei der Konstruktion gelten die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1. Da der Außenring ohne Flansch und ohne Nut ausgeführt ist, erfolgt die Fixierung im Gehäusesitz. Eine externe Schmierstoffzufuhr ist bei dieser offenen Bauform erforderlich.
Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 25 mm entspricht das Schrägkugellager genormten Standardmaßen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen und in Lagergehäusen. Der Außenring ist glatt gefertigt und weist weder Flansche noch Ringnuten auf.
Der Druckwinkel von 40 Grad legt die Richtung der Kraftübertragung schräg zur Radialebene fest. Bei dieser Geometrie nimmt das Lager hohe Axialkräfte in einer Richtung auf. Das Bauteil kombiniert diese axiale Tragfähigkeit mit der simultanen Aufnahme radialer Kräfte im Betrieb.
Offene Lager eignen sich für Einbauräume mit externer Schmierstoffversorgung wie Öl- oder Fettkreisläufen. Schmiermittel gelangen ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Der Schutz vor Schmutzpartikeln, Feuchtigkeit sowie Schmiermittelaustritt muss bei dieser Ausführung über externe Gehäusedichtungen erfolgen.
Einreihige Schrägkugellager mit normaler Radiallagerluft erhalten ihr endgültiges Betriebsspiel erst bei der Montage durch die axiale Anstellung gegen ein zweites Lager. Konstrukteure stimmen das Lagerpaar je nach Betriebsanforderung im O-, X- oder Tandem-Verbund ab, um Spielfreiheit oder Vorspannung einzustellen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für diese thermische Spanne ausgelegt. Voraussetzung für den sicheren Lauf ist ein Schmierstoff, der für das jeweilige Betriebsfenster geeignet ist.
Die Fertigung erfolgt nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN, die auch der Spezifikation ABEC 1 entspricht. Diese Klasse legt die zulässigen Maß- und Rundlauftoleranzen für industrielle Anwendungen fest. Sie ermöglicht den direkten Austausch bei Instandhaltungsarbeiten gemäß den vorgesehenen Passungsmaßen.