KOYO
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 2,67 € | 50,70 € |
| 35 | 5,33 € | 48,04 € |
Das einreihige Schrägkugellager 7212 B von JTEKT-KOYO nimmt bei den Maßen 60x110x22 mm hohe radiale sowie einseitig axiale Belastungen auf.
Das Schrägkugellager 7212 B überträgt Radialkräfte und einseitig gerichtete Axialkräfte über schräg versetzte Laufbahnen zwischen Innen- und Außenring. Die Konstruktion aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) zeichnet sich durch Formstabilität im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei normaler Radiallagerluft. Das Fabrikat von JTEKT-KOYO deckt die Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 ab.
Dieses Wälzlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Wellen gleichzeitig durch Querkräfte und einseitige Längskräfte beansprucht werden. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen mit kombinierten Lasten in einer Vorzugsrichtung. Da ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung abstützt, erfolgt der Einbau in vielen Konstruktionen paarweise gegen ein zweites Lager. Die offene Bauform ohne schleifende Dichtelemente ermöglicht die Schmierung über den vorhandenen Öl- oder Fettkreislauf der Maschine.
Der Druckwinkel von 40 Grad, gekennzeichnet durch das Nachsetzzeichen B, verleiht dem Lager eine hohe axiale Tragfähigkeit. Die Berührungslinien der Kugeln stehen schräg zur Radialebene, wodurch die Axialkraft direkt in den massiven Ring geleitet wird. Prüfen Sie vor dem Einbau die vorgesehene Kraftrichtung der Welle, damit die Kugelreihe die Last korrekt aufnimmt. Für den Betrieb ist eine geeignete externe Gehäuseabdichtung erforderlich, um den Schmierstoff im Lager zu halten.
Ein einreihiges Schrägkugellager mit einem Druckwinkel von 40 Grad, der durch den Kennbuchstaben B ausgewiesen wird. Es besitzt eine Bohrung von 60 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Breite von 22 mm. Die Ausführung eignet sich zur kombinierten Lastaufnahme radialer und einseitig axialer Kräfte.
Der Druckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene des Lagers. Ein Winkel von 40 Grad verlagert die Tragfähigkeit zugunsten hoher Axialkräfte in einer Richtung. Dadurch stützt das Lager axiale Führungskräfte auf Wellen wirksam ab, erfordert jedoch eine präzise Ausrichtung zur Hauptlastrichtung.
Innenring, Außenring und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 gefertigt. Dieser Werkstoff mindert Verschleiß und bewahrt die Maßhaltigkeit unter Belastung. Die Führung der Kugeln übernimmt ein Stahlblechkäfig in Standardausführung.
Als offenes Wälzlager erlaubt es den ungehinderten Durchtritt von Schmieröl oder Schmierfett aus dem umgebenden Maschinengehäuse. Es erzeugt kein Reibungsmoment durch schleifende Dichtlippen. Anwender müssen bei dieser Bauform den Schutz vor Verunreinigungen sowie das Halten des Schmierstoffs über externe Gehäusedichtungen vorsehen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Bauteile aus Wälzlagerstahl ihre Formstabilität und die geforderte Toleranzklasse P0 bei. Für den Betrieb ist die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs passend zur Betriebstemperatur zu wählen.
Die Angabe bezeichnet das werksseitige Standardspiel zwischen Innenring, Kugeln und Außenring ohne zusätzliche Vergrößerung. Bei einreihigen Schrägkugellagern ergibt sich das tatsächliche Betriebsspiel oder eine gewünschte Vorspannung erst durch die axiale Anstellung beim Einbau gegenüber einem Gegenlager auf der Welle.