NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 35 | 4,88 € | 43,80 € |
Das Schrägkugellager 3304 von NSK ist ein zweireihiges Wälzlager mit den Maßen 20x52x22,2 mm zur Aufnahme radialer und beidseitig axialer Belastungen.
Das Schrägkugellager 3304 von NSK überträgt Radialkräfte sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen bei kompakter axialer Baubreite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1), führt das zweireihige Wälzlager zwei Kugelkränze in einem Stahlblechkäfig. Durch die offene Bauart lässt sich dieses Maschinenelement direkt in bestehende Schmierkreisläufe einbinden. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn starre Wellenführungen und Wellendurchmesser von 20 mm gefragt sind.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen durch ihre Innengeometrie gleichzeitig Radialkräfte und axiale Führungskräfte in beide Richtungen auf. Konstruktiv entspricht der Aufbau zwei einreihigen Schrägkugellagern in O-Anordnung, beansprucht auf der Welle jedoch weniger axialen Bauraum. Typische Einsatzbereiche finden sich in kompakten Gehäusen und Aggregaten mit beidseitigen Axialkräften. Das Lager führt Wellen mit 20 mm Durchmesser und stützt Kippmomente ab, wodurch Bauteile auch bei wechselnden Lastrichtungen spurtreu laufen.
Da das Schrägkugellager 3304 als offene Variante ausgeführt ist, besitzt es keine integrierten Dichtscheiben. Für den Betrieb ist daher eine externe Abdichtung des Gehäuses gegen Schmutz und Feuchtigkeit erforderlich. Das Lager eignet sich für Öl- oder Fettschmierung über einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius. Die normale Radiallagerluft ist auf übliche Passungen und normale Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass die Kugeln ohne unzulässiges Klemmen abrollen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 20 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Gesamtbreite von 22,2 mm. Der Außenring kommt ohne Flansch oder Nut aus, wodurch sich das Bauteil bündig in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt.
Zweireihige Schrägkugellager nehmen kombinierte Belastungen auf, die sich aus radialen und axialen Kraftkomponenten zusammensetzen. Durch die Anordnung der beiden Kugelreihen stützt das Lager Axialkräfte in beiden Richtungen ab. Zudem eignet sich der Aufbau zur Aufnahme von Kippmomenten, was für eine steife und formstabile Wellenführung sorgt.
Ein offenes Schrägkugellager verfügt ab Werk über keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Der Anwender wählt das Schmiermittel passend zur jeweiligen Anwendung frei aus. Gleichzeitig muss die umgebende Konstruktion mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein, um Verunreinigungen fernzuhalten und Schmiermittelverlust zu verhindern.
Das Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behält das Lagermaterial seine Formstabilität. Bei der Auslegung der Betriebstemperatur ist stets auf die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs zu achten.
Die Kennzeichnung P0 entspricht der Klasse ABEC 1 und bezeichnet die Standardtoleranz für Wälzlager in industriellen Anwendungen. Sie definiert zulässige Abweichungen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit der Ringe. Für den Großteil des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus bietet diese Präzisionsklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Passgenauigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Wälzkörper beider Kugelreihen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert den direkten Kontakt der Kugeln untereinander. Er zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit aus. Zudem erlaubt die Bauart eine ungehinderte Schmiermittelzirkulation im Lagerinneren über den gesamten Betriebsbereich.
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