KOYO
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Das einreihige Schrägkugellager 7318 BG von JTEKT-KOYO mit 90 mm Bohrung nimmt hohe Axiallasten in einer Richtung sowie kombinierte Radialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7318 BG von JTEKT-KOYO ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt das Bauteil kombinierte Belastungen auf. Durch die offene Bauform eignet sich das Lager für geschmierte Systeme, in denen Öl oder Fett frei zirkulieren kann. Mit den Hauptabmessungen 90x190x43 mm dient es als präzise Komponente in Maschinenkonstruktionen, bei denen definierte Führungskräfte auf die Welle wirken.
Das Bauteil kommt bei Lagerungsanordnungen zum Einsatz, bei denen hohe Radialkräfte mit einseitig wirkenden Axialkräften zusammentreffen. Einreihige Lager dieser Baugröße stützen Wellen mit kombinierten Beanspruchungen ab. Da dieses Lager Axiallasten nur in einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau häufig paarweise oder in Kombination mit einem Gegenlager. Diese Anordnung trägt zu einem gleichmäßigen Lauf unter wechselnden Betriebsbedingungen bei.
Der Druckwinkel von 40 Grad verleiht diesem Schrägkugellager eine ausgeprägte axiale Tragfähigkeit. Die Kraft wird schräg zur Radialebene durch die Wälzkörper übertragen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Bei der Konstruktion sind die normale Radiallagerluft sowie die offene Bauweise ohne Dichtscheiben zu berücksichtigen. Das Lager erfordert eine saubere Betriebsumgebung und Schmierstoffzufuhr, um vorzeitigem Verschleiß der Laufbahnen vorzubeugen.
Ein einreihiges Wälzlager dieser Ausführung kombiniert eine 90 mm Bohrung mit einem Außendurchmesser von 190 mm und 43 mm Breite. Durch die versetzten Laufbahnen von Innen- und Außenring nimmt das Bauteil gleichzeitig radiale und einseitig gerichtete axiale Kräfte auf. Der verbaute Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand.
Der Druckwinkel bestimmt die Richtung der Kraftübertragung durch die Kugeln schräg zur Radialebene. Bei einem Winkel von 40 Grad kann das Lager vergleichsweise hohe Axialkräfte in einer definierten Richtung aufnehmen. Je steiler dieser Druckwinkel ausfällt, desto widerstandsfähiger zeigt sich die Lagerstelle gegenüber axialer Beanspruchung entlang der Welle.
Offene Schrägkugellager ermöglichen den ungehinderten Austausch von Schmiermitteln in geschlossenen Getrieben oder Gehäusen mit zentraler Schmierung. Das Schmiermittel erreicht die Laufbahnen ohne Reibungsverluste durch schleifende Dichtlippen. Um Verunreinigungen fernzuhalten, muss die umgebende Gehäusekonstruktion mit externen Dichtelementen geschützt werden.
Die Standardausführung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl mit Stahlblechkäfig deckt Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ab. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Ringe und Kugeln ihre geforderte Maßhaltigkeit. Bei der Auswahl des Schmierfetts oder Öls sollten Sie darauf achten, dass dessen thermische Eignung mit diesen Einsatzgrenzen übereinstimmt.
Diese Einstufung entspricht den regulären Standardtoleranzen für industrielle Wälzlager hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Sie definiert eine verlässliche Passgenauigkeit bei gewöhnlichen Maschinenbauanwendungen. Für standardisierte Lagersitze auf Wellen und in Gehäusen bietet diese Toleranzklasse ein ausgewogenes Verhältnis von Fertigungsaufwand und Präzision.
Da ein einreihiges Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, muss die Krafteinleitung über die höhere Schulter des Lagerrings erfolgen. In der Praxis wird häufig ein zweites Schrägkugellager spiegelbildlich angestellt. Auf diese Weise lassen sich Kräfte in beiden Richtungen führen und das notwendige Betriebsspiel einstellen.