ZEN
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Das Schrägkugellager KA045 -AR0 von ZEN bietet mit 114,3 mm Bohrung, 127 mm Außendurchmesser und 30 Grad Druckwinkel hohe Belastbarkeit bei kompaktem Querschnitt.
Das Schrägkugellager KA045 -AR0 von ZEN ist ein spezielles Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), das sich durch einen extrem schmalen Querschnitt auszeichnet. Bei einer Bohrung von 114,3 mm, einem Außendurchmesser von 127 mm und einer Breite von lediglich 6,35 mm ermöglicht dieses Lager platzsparende Konstruktionen. Typischerweise nehmen Schrägkugellager dieser Bauart kombinierte Belastungen auf, die sich aus radialen und einseitig wirkenden axialen Kräften zusammensetzen. Das Bauteil eignet sich für industrielle Baugruppen mit begrenztem radialem und axialem Einbauraum.
Dieses Lager kommt vor allem in rotierenden Baugruppen zum Einsatz, bei denen ein großer Wellendurchmesser mit stark eingeschränktem radialem Bauraum zusammentrifft. Der zylindrische Außenring ohne Flansch oder Nut lässt sich direkt in glatte Gehäusebohrungen einpassen. Die Fertigung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit unter regulärer Belastung. Der Einsatzbereich liegt typischerweise bei kompakten Lagerungsanordnungen mit kombinierten Lasten, bei denen eine präzise Führung auf engstem Raum gefordert ist.
Der Druckwinkel von 30 Grad bestimmt, unter welcher Neigung die Kräfte zwischen Innen- und Außenring über die Kugeln übertragen werden. Dieser Winkel bewirkt, dass das Lager neben reinen Radiallasten auch erhebliche Axialkräfte in einer Richtung aufnehmen kann. Zur Aufnahme zweiseitig wirkender Axialkräfte ist eine paarweise Anstellung gegen ein zweites Schrägkugellager erforderlich. Beim Einbau ist die korrekte Ausrichtung der Lastrichtung wesentlich, da Schrägkugellager Axialkräfte nur über die konstruktiv vorgesehene Schulterseite abstützen.
Die Abmessungen betragen 114,3 mm für den Innendurchmesser, 127 mm für den Außendurchmesser und 6,35 mm in der Baubreite. Durch diese Maße zählt die Konstruktion zu den Dünnringlagern mit extrem schmalem Querschnitt im Verhältnis zur Bohrung, was platzsparende Gehäuse ermöglicht.
Der Druckwinkel beschreibt den Winkel zwischen der Verbindungslinie der Kugelberührungspunkte und der Radialebene des Lagers. Ein Druckwinkel von 30 Grad sorgt dafür, dass das Lager hohe Axialkräfte in einer Wirkrichtung aufnehmen kann, während gleichzeitig Radiallasten abgestützt werden. Mit steigendem Winkel erhöht sich die axiale Tragfähigkeit des Wälzlagers.
Die Ausführung ohne Flansch und ohne Nut besitzt eine durchgehend glatte zylindrische Mantelfläche. Diese Bauform erlaubt das ungehinderte axiale Einschieben in die Gehäusebohrung. Zur axialen Fixierung im Gehäuse sind entsprechende Gehäuseschultern, Sicherungsringe oder Distanzhülsen der Anschlusskonstruktion vorgesehen.
Gefertigt wird das Bauteil aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Verschleißfestigkeit, Formstabilität und Druckfestigkeit der Laufbahnen. Der Werkstoff dient als etablierter Standard für Wälzlagerungen im allgemeinen Maschinenbau.
Als Einzellager kann dieses Schrägkugellager Axialkräfte konstruktionsbedingt nur aus einer Richtung aufnehmen. Sollen wechselnde oder beidseitige Axialbelastungen abgestützt werden, müssen zwei Schrägkugellager gegeneinander angestellt montiert werden. Üblich sind hierbei Anordnungen in O-Form oder X-Form, welche die erforderliche Stützwirkung in beide Richtungen bereitstellen.
Beim Einbau ist strikt auf die Wirkrichtung der Axiallast zu achten, da die Kraftübertragung nur über die definierte Schulterseite erfolgt. Zudem erfordern die geringen Wandstärken eine sorgfältige Handhabung und gleichmäßige Krafteinleitung über entsprechende Montagewerkzeuge, um Verzug der Ringe während des Fügens auf der Welle zu vermeiden.
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