7312  BEGAM Schrägkugellager von SKF
7312  BEGAM Schrägkugellager von SKF

SKF

Schrägkugellager SKF 7312 BEGAM

Technische Daten
 
Innendurchmesser
60 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
31 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
einreihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Außenring
ohne Flansch/Nut
Druckwinkel
40 Grad
Anordnung
Lagerpaar hat bei O- und X-Anordnung leichte Vorspannung
Temperaturbereich
-20 bis +150 °C
Gewicht
1,88 kg
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Schrägkugellager SKF 7312 BEGAM
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Schrägkugellager SKF 7312 BEGAM

Das Schrägkugellager 7312 BEGAM von SKF mit den Maßen 60x130x31 mm nimmt hohe Radiallasten sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.

Das Schrägkugellager 7312 BEGAM von SKF ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 60 mm, einem Außendurchmesser von 130 mm und einer Breite von 31 mm. Durch den Druckwinkel von 40 Grad eignet sich dieses offene Lager für Konstruktionen, bei denen gleichzeitig wirkende Radial- und Axialbelastungen auftreten. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper in den Laufbahnen und unterstützt den Lauf bei anspruchsvollen Bedingungen in einem Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad.

In welchen Einbausituationen wird das Schrägkugellager 7312 BEGAM montiert?

Konstruktionen mit einseitig gerichteten Axialkräften und hohen Radialkräften nutzen die spezifischen Eigenschaften dieses Wälzlagers zur stabilen Wellenführung. Da einreihige Schrägkugellager Axialkräfte ausschließlich in einer Richtung übertragen, erfolgt der Einbau üblicherweise paarweise gegen ein zweites Lager. Die Ausführung BEGAM ist herstellerseitig so aufeinander abgestimmt, dass ein Lagerpaar bei O- oder X-Anordnung eine leichte Vorspannung aufweist.

Welche Vorteile bieten der 40-Grad-Druckwinkel und der Messingkäfig beim 7312 BEGAM?

Der Nenndruckwinkel von 40 Grad verleiht dem Lager eine gesteigerte axiale Tragfähigkeit gegenüber Modellen mit kleineren Berührungswinkeln. Der massive Messingkäfig bietet hohe mechanische Festigkeit bei Schwingungen und Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffversorgung und Gehäuseabdichtung konstruktiv gelöst werden. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 entspricht den üblichen Einbaupassungen für Wellen und Gehäuse.

Welche Maße hat das Schrägkugellager 7312 BEGAM?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 31 mm auf. Es besitzt einen zylindrischen Außenring ohne Flansch oder Nut und wird in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 gefertigt, wodurch es zu genormten Wellen- und Gehäusesitzen passt.

In welchen Richtungen kann das Schrägkugellager 7312 BEGAM Kräfte aufnehmen?

Als einreihiges Schrägkugellager nimmt es radiale Kräfte sowie axiale Belastungen in einer Richtung auf. Der Druckwinkel von 40 Grad sorgt für eine wirksame Übertragung kombinierter Lasten. Für die Aufnahme beidseitiger Axialkräfte ist eine paarweise Anordnung mit einem gegengestellten Lager erforderlich.

Was bedeutet die Kennzeichnung BEGAM bei diesem Lager?

Die Nachsetzzeichen bezeichnen Merkmale der Bauausführung: Das B steht für den 40-Grad-Druckwinkel und das M für den massiven Messingkäfig. Zudem ist das Lager für den Universaleinbau abgestimmt, sodass sich bei einer paarweisen Montage in O- oder X-Anordnung eine leichte Vorspannung im Lagersatz einstellt.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager geeignet?

Das aus Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigte Lager mit Messingkäfig ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser Grenzen behalten die Komponenten ihre Formstabilität. Bei der Wahl des Schmierstoffs sollte der geplante Betriebstemperaturbereich berücksichtigt werden.

Warum ist das Schrägkugellager 7312 BEGAM als offenes Lager ausgeführt?

Offene Lager besitzen keine werkseitigen Dichtscheiben. Diese Bauform ermöglicht eine freie Schmierstoffzirkulation über ein externes Öl- oder Fettsystem. Zudem minimiert das Fehlen berührender Dichtlippen die Reibung. Im Gegenzug muss das Gehäuse die Wälzkörper vor Schmutz und Feuchtigkeit abschirmen.

Welche Rolle spielt die normale Radiallagerluft bei diesem Modell?

Die normale Radiallagerluft entspricht dem Standardspiel für reguläre thermische und mechanische Betriebsbedingungen. In Verbindung mit der leichten Vorspannung bei paarweisem Einbau führt dies zu einer präzisen Führung der Welle, ohne dass unerwünschtes Spiel die Laufruhe beeinträchtigt.

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