SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 8,03 € | 152,61 € |
| 20 | 16,07 € | 144,58 € |
Das Schrägkugellager 7314 BEGAP von SKF nimmt mit 70 mm Bohrung und 40 Grad Druckwinkel hohe kombinierte Radial- und Axialbelastungen auf.
Das Schrägkugellager 7314 BEGAP ist ein einreihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Hauptabmessungen 70 mm Bohrungsdurchmesser, 150 mm Außendurchmesser und 35 mm Breite. SKF fertigt diese Ausführung mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Dank des integrierten Polyamidkäfigs führt das offene Lager die Wälzkörper vibrationsarm im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Die Konstruktion nimmt gleichzeitig radiale Kräfte und einseitig wirkende axiale Führungskräfte auf.
Dieses einreihige Schrägkugellager eignet sich für Konstruktionen mit einseitig hohen Axiallasten bei gleichzeitiger Radialbelastung. Typische Einsatzbereiche sind Wellenlagerungen im Maschinenbau, bei denen rotierende Bauteile axial geführt werden müssen. Durch den 40-Grad-Druckwinkel nimmt das Bauteil axiale Kräfte in einer Richtung wirksam auf. Für wechselnde Axialkräfte empfiehlt sich die paarweise Anstellung mit einem zweiten Schrägkugellager.
Die Kennzeichnung BEGAP kennzeichnet ein Universallager für den satzweisen Einbau. Bei einer Montage als Lagerpaar in O- oder X-Anordnung entsteht konstruktionsbedingt eine definierte leichte Vorspannung. Dies unterstützt eine spielfreie Führung und erhöht die Steifigkeit des Systems. Da es sich um ein offenes Lager ohne Flansch oder Nut am Außenring handelt, ist eine geeignete externe Schmierstoffversorgung vorzusehen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Breite von 35 mm auf. Die Bauform besitzt einen glatten Außenring ohne Flansch oder Sicherungsnut. Diese genormten Abmessungen erlauben die passgenaue Integration in entsprechende Gehäusebohrungen und auf passende Wellensitze.
Der Druckwinkel beschreibt die Schrägstellung der Verbindungslinie zwischen den Berührungspunkten der Kugeln zu den Laufbahnen gegenüber der Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die Aufnahme hoher axialer Kräfte in einer Richtung. Dadurch überträgt die Konstruktion kombinierte Kräfte stabil zwischen rotierender Welle und Gehäusewand.
Universallager mit dieser Spezifikation sind so geschliffen, dass sie bei paarweiser Montage an den Ringstirnflächen unmittelbar eine gezielte axiale Vorspannung aufbauen. Dies wirkt im Betrieb unzulässigem Lagerspiel entgegen, dämpft Schwingungen und verbessert die Führung der Welle bei wechselnden Lastrichtungen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzt wird diese Spanne im Wesentlichen durch den Werkstoff des Polyamidkäfigs. Für den einwandfreien Lauf innerhalb dieser Temperaturspanne muss das eingesetzte Schmierfett oder Schmieröl auf das thermische Betriebsfenster abgestimmt sein.
Polyamidkäfige zeichnen sich durch ein geringes Eigengewicht sowie elastische Materialeigenschaften aus. Sie führen die Kugeln geräuscharm und reduzieren die Reibung an den Laufbahnen. Der Werkstoff verträgt übliche Industrie-Schmierstoffe problemlos, solange die obere Grenztemperatur von +120 Grad im Dauerbetrieb nicht überschritten wird.
Offene Wälzlager besitzen keine herstellerseitig integrierten Dichtscheiben. Sie erlauben den freien Durchfluss von Schmieröl in geschlossenen Getrieben oder lassen sich bei der Montage mit anwendungsspezifischem Schmierfett befüllen. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt dabei über externe Gehäusedichtungen wie Wellendichtringe.
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