NKE
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| 30 | 5,78 € | 52,10 € |
Das Schrägkugellager 7215 -BE-TVP von NKE Steyr nimmt bei den Hauptabmessungen 75x130x25 mm Radialkräfte sowie einseitig wirkende Axialkräfte auf.
Das Schrägkugellager 7215 -BE-TVP ist ein einreihiges Wälzlager zur Aufnahme kombinierter Belastungen. Durch die schräg angeordneten Laufbahnen überträgt dieses Bauteil radiale und axiale Kräfte gleichzeitig. NKE Steyr fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), was die Formstabilität unter Last unterstützt. Als offene Ausführung ohne Dichtscheiben eignet sich diese Variante für Konstruktionen mit bauseitiger Schmierstoffversorgung und externer Gehäuseabdichtung.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo Führungskräfte in einer definierten axialen Richtung wirken. Typische Einsatzbereiche sind mechanische Baugruppen und Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen. Da ein einzelnes einreihiges Schrägkugellager Axialkräfte nur aus einer Richtung aufnehmen kann, erfolgt der Einbau häufig paarweise in O- oder X-Anordnung gegen ein zweites Lager. Auf diese Weise lassen sich Wellenführungen axial in beide Richtungen abstützen.
Der Druckwinkel von 40 Grad ist gezielt für die Aufnahme von Axialkräften ausgelegt. Der verbaute Polyamidkäfig mit dem Nachsetzzeichen TVP führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht sowie elastischen Laufeigenschaften. Für den Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad zu berücksichtigen, innerhalb dessen der Polyamidwerkstoff und der Wälzlagerstahl formbeständig bleiben.
Dieses einreihige Wälzlager besitzt schräg gestellte Laufbahnen mit einem Druckwinkel von 40 Grad. Diese Geometrie erlaubt die kombinierte Aufnahme von Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Der Polyamidkäfig führt die Wälzkörper geräuscharm und gewichtssparend.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm sowie eine Breite von 25 mm auf. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, was den direkten Einbau in zylindrische Gehäusebohrungen ermöglicht.
Der Druckwinkel beschreibt die Kraftübertragungslinie zwischen Wälzkörper und Laufbahn relativ zur Radialebene. Ein Winkel von 40 Grad begünstigt die Aufnahme hoher Axiallasten in einer Richtung. Bei der Konstruktion ist die Ausrichtung der Lastrichtung zwingend zu beachten.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtungen oder Deckscheiben. Sie ermöglichen den ungehinderten Durchfluss von Schmieröl oder das gezielte Einbringen von Wälzlagerfett. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss bei dieser Bauform durch das umgebende Lagergehäuse erfolgen.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Ausschlaggebend für die obere Temperaturgrenze ist der eingesetzte Polyamidkäfig. Innerhalb dieses thermischen Fensters behält der Werkstoff seine mechanischen Eigenschaften und führt die Kugeln formstabil.
Das Lager ist in der Normaltoleranz P0 gefertigt, was der Toleranzklasse PN beziehungsweise ABEC 1 entspricht. Es besitzt eine normale Radiallagerluft. Das tatsächliche Betriebsspiel der Lagerstelle stellt sich erst nach dem Einbau durch die gewählten Passungen auf Welle und Gehäuse ein.
NKE AUSTRIA GmbH
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