NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 15 | 3,09 € | 58,75 € |
| 30 | 6,19 € | 55,65 € |
Das Schrägkugellager 7212 BW von NSK bietet mit 60x110x22 mm und 40 Grad Druckwinkel eine solide Führung für kombinierte Lasten.
Dieses einreihige Schrägkugellager 7212 BW nimmt radiale und einseitig wirkende axiale Kräfte gleichzeitig auf. Die Fertigung aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine formstabile Basis im Betrieb. Durch die offene Bauform gelangt das Schmiermittel ungehindert an Wälzkörper und Laufbahnen. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Kugeln auf Abstand, während das Lager im spezifizierten Temperaturbereich von -20 bis +150 Grad arbeitet.
Konstruktionen mit einseitig gerichteten Axialkräften und gleichzeitigen Radiallasten bilden das primäre Einsatzgebiet für diese Bauform. Häufig arbeiten solche Wälzlager paarweise oder gegeneinander angestellt in rotierenden Wellenanordnungen. Weil ein einzelnes Lager Axialkräfte nur in einer Richtung aufnimmt, dient die Gegenführung eines zweiten Lagers der beidseitigen axialen Fixierung der Welle. Der zylindrische Außenring ohne Flansch ermöglicht dabei den unkomplizierten Einbau in durchgehende Gehäusebohrungen.
Der Nenndruckwinkel beschreibt die Neigung der Kraftwirkungslinie gegenüber der Radialebene. Bei einer Ausführung mit 40 Grad liegt der Schwerpunkt auf einer ausgeprägten axialen Tragfähigkeit im Vergleich zu Varianten mit kleinerem Winkel. In Verbindung mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich die Komponente für klassische Industrieanwendungen mit regulären Passungsanforderungen. Da keine Dichtungen integriert sind, erfordert das Bauteil eine saubere Einbauumgebung sowie eine abgestimmte Schmierung.
Dieses einreihige Schrägkugellager besitzt Laufbahnen, die zur Lagerachse geneigt angeordnet sind. Dadurch nimmt das Bauteil kombinierte Belastungen aus radialen und einseitig axialen Kräften auf. Der Druckwinkel von 40 Grad unterstützt die axiale Kraftübertragung, während der verbaute Stahlblechkäfig für eine gleichmäßige Führung der Wälzkörper sorgt.
Die Hauptabmessungen betragen 60 mm Innendurchmesser für den Wellensitz, 110 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung sowie 22 mm Baubreite. Der Außenring ist zylindrisch ausgeführt und besitzt weder Flansch noch Ringnut, wodurch sich das Lager bündig in zylindrische Gehäusesitze einpassen lässt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben oder Deckbleche. Diese Bauweise erlaubt eine flexible Schmierung über das Gehäusesystem, beispielsweise durch Ölumlauf oder Gehäusefett. Gleichzeitig erfordert der offene Aufbau eine wirksame externe Abdichtung des Gehäuses, damit weder Verunreinigungen eindringen noch Schmierstoffe aus dem Lagerbereich austreten können.
Die Toleranzklasse P0, vergleichbar mit ABEC 1 oder PN, bezeichnet die gängige Normaltoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit im Maschinenbau. Lager dieser Einstufung genügen den üblichen Anforderungen im allgemeinen Anlagenbau vollkommen und lassen sich mit Standardpassungen auf Wellen und in Gehäusen montieren.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +150 Grad ausgelegt. Dieser thermische Spielraum resultiert aus der Wärmebehandlung des Wälzlagerstahls 100Cr6 und dem unempfindlichen Stahlblechkäfig. Bei der Auswahl des Schmiermittels sollte darauf geachtet werden, dass Fett oder Öl für die anfallende Betriebstemperatur freigegeben ist.
Ein einreihiges Schrägkugellager stützt Axialkräfte bauartbedingt nur in eine Richtung ab. Wirken während des Betriebs wechselnde axiale Belastungen oder soll die Welle exakt geführt werden, stellt man zwei Lager spiegelbildlich gegeneinander an. Typische Anordnungen sind die O-, X- oder Tandemanordnung, je nach Anforderung an Steifigkeit und Lastrichtung.
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